Lauda / Königshofen

Musikschule Im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ durfte ausgiebig ausprobiert werden

Manch Nachwuchskünstler intonierte seine erste Melodie

Archivartikel

Lauda.Das Gebäude der „Schule für Musik und Tanz im Mittleren Taubertal“ war jetzt beim „Tag der offenen Tür“ nicht nur die auf einem Flyer versprochene „Musizierinsel“, sondern vor allem ein kompetentes Informationszentrum für alles, was sich um Musik und Instrumente dreht.

Auf vier Etagen wurden die Instrumente vorgestellt, sie durften und sollten vor allem auch angefasst und ausprobiert werden. Davon wurde auch ausgiebig Gebrauch gemacht und so mancher kleine oder künftige Nachwuchskünstler entlockte „seinem“ Instrument hier und da auch schon die erste Melodie. Da leuchteten die Augen der Kleinen, die Eltern und Lehrer zeigten sich begeistert.

Das Angebot reichte dabei von den Blechblasinstrumenten, dazu gehören übrigens zum Beispiel auch Klarinette und Saxofon, über die verschiedenen Flötenarten, Streichinstrumenten wie Violine, Violoncello und Kontrabass, die Gitarren mit E-Gitarren und Ukulele bis hin zum Klavier, Keyboard und Schlagzeug.

Aber mit dem Probieren und Anfassen allein war es nicht getan. Die Lehrer erläuterten und erklärten ausgiebig den Aufbau und die Funktion der jeweiligen Instrumente, gaben erste Stellungs- und Haltungshilfen und Ratschläge zu einer eventuellen Instrumentenauswahl. Dies wiederum interessierte vor allen Dingen auch die Eltern.

Informationen zu An- und Ummeldung, Gebühren und Unterrichtsmöglichkeiten gab es parallel dazu im Schulbüro. Hier durften sich die Eltern schlau machen und zumindest Informationsmaterial über die Schule und die hier angebotenen Instrumentenausbildungen entgegen nehmen – und im Verlauf des Nachmittags wurden auch schon fleißig Formulare ausgefüllt.

Die Musikschule Lauda hat sicher mit den verschiedenen Schulreformen und Ganztagsunterricht an den allgemein bildenden Schulen zu kämpfen, diesen Spagat bisher aber relativ gut gemeistert.

Der „Tag der offenen Tür“ war die beste Werbung in eigener Sache, auch wenn am Ende aus dem allgemeinen Interesse nur ein gewisser Prozentsatz als Anmeldung zählbar ist. erha