Lauda / Königshofen

Wahlbilanz Freie Bürgerliste sieht in Ergebnis Bestätigung und Auftrag zugleich

Mehr Transparenz in der Politik

Archivartikel

Lauda-Königshofen.Nach der Kommunalwahl traf sich die Freie Bürgerliste zu einer Wahlanalyse. Grund zur Freude gab der Einzug der beiden Ortsvorsteherinnen von Marbach und Deubach in den Gemeinderat. Die Freie Bürgerliste hat nun drei weibliche Vertreterinnen – ein Plus für den ansonsten überwiegend männlich besetzten Rat.

Jubel gab es auch über den Einzug von Karl Schweitzer in das Gremium. Damit ist die FBL-Fraktion von neun auf zwölf Mandate angewachsen. Erstmals in ihrer Geschichte überrundete die FBL darüber hinaus nach Stimmen alle anderen Fraktionen. Alle Mitglieder der Freien Bürgerliste freuten sich über den eindeutigen Wählerwillen, mehr unabhängige Gemeinderäte über die weiteren Geschicke der Stadt bestimmen zu lassen. „Das gute Abschneiden verpflichtet uns, weiterhin für mehr Transparenz in der lokalen Politik zu arbeiten und bisher liegen gebliebene Projekte endlich anzugehen“, so FBL-Fraktionsvorsitzender Hubert Segeritz.

Leider hätten einige der jungen Kandidaten den Einzug in den Gemeinderat knapp verpasst. Dies müsse für die Freie Bürgerliste allerdings ein Ansporn sein, diese jungen Interessierten stärker in die Kommunalpolitik einzubinden und deren Engagement für die Gemeinde zu fördern, so der FBL-Vorsitzende Michael Geier. Hubert Segeritz, der zu seiner eigenen Überraschung die meisten Stimmen aller gewählten Stadträte erhielt, zieht außerdem noch für Lauda-Königshofen in den Kreistag ein.

Er würdigte alle für ihr Engagement in der vergangenen Wahlperiode und versprach, zusammen mit allen gewählten Gemeinde- und Ortschaftsräten alles dafür zu tun, um dem Vertrauensvorschuss der Bürger zum Wohle der Stadt gerecht zu werden. Bedauert wurde die Tatsache, dass aufgrund der komplizierten Wahlregeln wieder über 400 Stimmzettel ungültig waren. Hier täte eine Vereinfachung der Wahl Not, so der Konsens. fbl