Lauda / Königshofen

Messe „Achema“ Firma Lauda zeigt völlig neue Temperiergeräte

Mit einer Weltpremiere vertreten

Lauda-Königshofen.Die „Achema“ gilt als wichtigster Treffpunkt der Prozessindustrie und Labortechnik. Die Firma Lauda Dr. Wobser stellt bereits zum 21. Mal auf der Leitmesse aus. In diesem Jahr präsentiert der Weltmarktführer seine komplette Produktpalette im neuen Design und eine ganze Reihe von Neuheiten dem internationalen Fachpublikum: Prozessthermostate der Gerätelinie Integral sowie Ultracool Prozessumlaufkühler mit intuitiven Bedienkonzepten. Die ersten, cloud-fähigen Lauda-Temperiergeräte beweisen den Anspruch des Spezialisten, die digitale Transformation der Branche aktiv mitzugestalten. Die Besucher werden auch das neue Gerätedesign zum ersten Mal in Augenschein nehmen können.

Die leistungsstarken Prozessthermostate der Integral Gerätelinie sind bereits seit 2000 als fester Bestandteil des Lauda-Portfolios auf dem Weltmarkt anerkannt. Zur Präsentation wurde die gesamte Gerätelinie technisch neu entwickelt und in das digitale Zeitalter geführt. So besitzen die Modelle der T- und XT-Reihe ein intuitives Bedienkonzept, das die Überwachung und Steuerung über Smartphone oder Tablet erlaubt.

Die Integral T Prozessthermostate sorgen für effektive Kontrolle externer Temperierprozesse im Temperaturbereich von minus 30 bis 120 Grad. Die Integral T Prozessthermostate mit reduziertem Platzbedarf ermöglichen schnelle Temperaturwechsel durch angepasste Heiz- und Kälteleistungen mit kleinem internen Volumen. Durch das offene Hydrauliksystem entlüftet das Gerät schnell und ohne Funktionseinschränkungen und ist ideal für Temperierprozesse mit häufigem Verbraucher- oder Prüflingswechsel. Klassische Anwendungsgebiete sind dabei Reaktionskontrollen oder Klimasimulationen.

Die extrem dynamischen und leistungsstaken Integral XT Prozessthermostate hingegen arbeiten nach dem Durchflussprinzip mit Kaltölüberlagerung und ermöglichen die Nutzung des gesamten Temperaturbereichs von minus 90 bis 220 Grad mit einem Temperiermedium. Durch die elektronisch geregelte, magnetgekoppelte Pumpe kann der Volumenstrom sowohl für druckempfindliche Verbraucher als auch für Applikationen mit hohem hydraulischem Widerstand thermisch optimal angebunden werden.

Als Ergebnis seiner Ausrichtung auf zunehmend digitalisierte Arbeitsprozesse stellt Lauda die neuen Geräte der Ultracool Linie vor. Komplett neu entwickelt mit dem klaren Fokus auf Energieeffizienz senken die neuen Ultracool Geräte die Betriebskosten um bis zu 50 Prozent.

Die Vorteile der digitalen Technik liegen auf der Hand. Support und Fehlerbehebung können so von jedem Computer mit Internetzugang die Stillstandzeit deutlich verringern. Wichtige Kennzahlen der Ultracool Umlaufkühler können jederzeit überprüft werden, um etwa Effizienz oder Leistungsdaten von relevanten Komponenten zu kontrollieren. Der dezentrale Zugriff auf die historischen Daten jedes Gerätes in der Lauda Cloud ermöglicht vorausschauende und vorbeugende Wartung.

Nachdem Lauda bereits Anfang 2018 seinen komplett neuen, prämierten Markenauftritt vorgestellt hat, geht das Unternehmen pünktlich zur „Achema“ den nächsten konsequenten Schritt. Sämtliche Gerätelinien des Weltmarktführers für Temperiertechnik wurden in die neue Designsprache übertragen und in einer starken, logischen und kohärenten Systematik vereinheitlicht.

Innerhalb von fast zwei Jahren wurde mit einem Hamburger Design Studio das Produktprogramm der Lauda Gruppe umgestaltet. Den Grundgedanken der Entwicklung formuliert Professor Detlef Rhein, Partner bei dem Studio: „Wir wollten nicht primär Produkte gestalten, sondern eine smarte, zukunftsfeste Technologie. Nicht eine Hülle sollte das neue Bild formen, sondern funktionale und interaktive Qualitäten. Nicht das singuläre Gerät sollte verstanden, sondern die vielschichtigen Schnittstellen und Zusammenhänge herausgearbeitet werden.“

Die neue Formensprache des Lauda Portfolios ist nicht nur gestalterischer Natur. Punkte wie einfacher Servicezugang, klare Bedienung und vereinfachte Montage gehören zu den strategischen Zielsetzungen im Designprozess. Bei den neuen Integral Geräten wurde die Anzahl der Gehäuseteile minimiert, ein klarer Vorteil für Service und Montage. Mit einem eigenen Stand ist der Geschäftsbereich Heiz- und Kühlsysteme von Lauda auf der wichtigsten Messe für die Prozessindustrie vertreten.

Ein wichtiges Thema ist auf der „Achema“ die europäische F-Gase-Verordnung. Betreiber von älteren Kälteanlagen müssen sich die Frage stellen, ob durch die abnehmende Verfügbarkeit von bestimmten Kältemitteln der Betrieb Ihrer Anlage auch für die Zukunft gesichert ist. Auch der Bau von neuen Anlagen muss in Zukunft auf den Betrieb mit umweltfreundlichen Kältemitteln abgestimmt sein. Lauda Heiz- und Kühlsysteme sichern durch umfassende Konformität mit der europäischen F-Gase-Verordnung den reibungslosen Betrieb jeder Kälteanlage.