Lauda / Königshofen

Kunst Neues Werk in der Galerie „das auge“ von Viktorija Schelhorn

Musik und Malerei kombiniert

Lauda.In der Galerie „das auge“ präsentiert der Kunstkreis Lauda-Königshofen in der laufenden Ausstellung zusätzlich ein neues Werk von Viktorija Schelhorn. Sie hat neben den neun klassischen Musen, den Schutzgöttinnen der Künste, eine neue kreiert: Diese steht nicht nur für die Musik; die von ihr gespielte „Geige“ wurde in dem zauberhaften Bild etwas verfremdet.

Hals und Schnecke sind zwar vorhanden, doch der Korpus besteht aus einer Palette und der Bogen aus dem Malpinsel. Hier kombiniert Viktorija Schelhorn gleich zwei Künste, die Musik und die Malerei.

Schon die römischen Dichter baten ihre Muse um Inspiration; Viktorija Schelhorns neue Muse steht den bekannten Musen offensichtlich in nichts nach. Im Bild gibt es auch noch die personifizierte Eiche; als „König des Waldes“ steht der natürliche Baum für Glück und gilt als Symbol der Weisheit und Wahrheit.

Als „heiliger Baum“ bei Kelten und Germanen bekannt, sieht ihn die Künstlerin als Symbol der Entwicklung und darüber hinaus sagt sie: „Ihre Zweige verkörpern die Vielfalt und weichen vom gemeinsamen Stamm ab, der ein Symbol der Einheit ist“ – und hier zieht sie den Vergleich mit dem Kunstkreis, in dem die Mitglieder für die Vielfalt der Kunst stehen, „aber E i n s verbindet uns...“ ist ihr Resümee aus dieser Erkenntnis.

Geöffnet ist die Ausstellung an allen Sonntagen im Dezember von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, zusätzlich am zweiten Weihnachts-Feiertag von 14 bis 18 Uhr. irg