Lauda / Königshofen

Närrisches Treiben Kinderprunksitzung in Oberlauda bot mit Tänzen und Büttenreden wieder viel Unterhaltung

Nachwuchs präsentierte sich glänzend

Mit der traditionellen Kindersitzung endeten in Oberlauda gestern die närrischen Tage.

Oberlauda. War vielleicht der Rootzenpräsident Holger Ebert am Fasnachtsdienstag in Urlaub oder hat er gar den Beginn der Kindersitzung verschlafen? Natürlich nicht, auch wenn die Kinder zunächst einmal vom Nachwuchspräsidenten Jonah Ebert begrüßt wurden. Später moderierten dann die beiden auch gemeinsam, traten sogar mit einer Doppelbütt (Klein gegen Groß) auf. Hier wurde die närrische Gene ganz einfach familienintern weitervererbt.

Nach dem auch das von langer Hand geplante Prinzenpaar in Person von Prinzessin Astrid I. und Prinz Rainer I. noch einmal seine Proklamation verlesen und auch das letzte Kind seine Tafel Schokolade erhalten hatte, spulten die beiden Präsidenten geradezu meisterlich ein grandioses Programm ab und spätestens ab diesem Zeitpunkt befand sich die Bühne geradezu in einem Belagerungszustand.

Die Kindergarde der NG Oberlauda schilderte noch einmal die Erlebnisse eines „Ösis auf Reisen“, die Jugendgardetänzerinnen fegten als Hexen über die Bühne und Bibi Blocksberg und die Prinzengarde verwöhnten mit einem Gardetanz und dem Schautanz „Von der Muse geküsst“.

Ein Kindergartenchor entführte in die Zirkuswelt, die Oberlaudaer Singvögel gesanglich und der Elferrat spielte noch einmal „Feuerwehr“ mit allen Missverständnissen und Fehlalarmierungen. Jannik Bamberger hatte in der Bütt als FV-Fan und Nachwuchskicker so seine Probleme, aber nicht nur hier klemmt’s: auch bei Jogi und seiner Nationalelf, die oft auch in den Familien auseinanderlaufenden Sympathien für Bayern München, Borussia Dortmund oder Mönchengladbach konnten leicht kritisiert werden.

Der Bundesligadino ist zwar abgestiegen, aber er selbst wurde für die Nationalelf leider noch nicht entdeckt.

Die Jugendgarde Grünsfeld dachte beim Titel „Think Pink“ zwar nur äußerlich lila und die Schunkelrunden oder Liedeinlagen wollten kein Ende nehmen, aber nichtsdestotrotz boten die Rootzen wieder eine Kindersitzung, die zu Recht eine volle Turnhalle verdient hatte – und die Narren sahen sich bestens unterhalten.