Lauda / Königshofen

Rosenmontagsumzug der Rootzen Zahlreiche Abordnungen gaben sich ein Stelldichein / Es herrschte beste Stimmung

Narren ließen sich von Wetterkapriolen nicht abschrecken

Archivartikel

Oberlauda.Was macht schon ein wenig Wind, wenn es zumindest trocken bleibt? Noch besser wird es, wenn zwischendurch sogar ein paar Sonnenstrahlen durchkommen. Die Rootzen in Oberladua schrecken auf jeden Fall keine Wetterkapriole, und so fand der Rosenmontagsumzug nicht nur bei akzeptabelem Narrenwetter, sondern bei allerbester Stimmung statt.

Petrus scheint mit den Rootzen zu sympathisieren. Zu den Gruppierungen aus Oberlauda wie die Narren mit den Bajazzen selbst, den Rootzen, den FV-Zigeunern und den Eisbären kamen noch die Prinzengarde mit Prinzenpaar, die Kindergarde und der Elferrat auf eigenen Wagen.

Von den Strumpfkappen hatten die Zunfträte, Bouze, Schlothhexe und die Strumpfkappenfänger den Weg nach Oberlauda angetreten. Angeführt wurde das Ganze von der Rootz-Skulptur und den Säuboochklopfern unter der Leitung von Maximilian Mohr. Die neu eingekleideten Auguste, Traditionsfiguren der Oberlaudaer Straßenfasnacht, hatten in diesem Jahr erstmals am Narrenbaum neben der Turnhalle ihren Auftritt. Nach Lindenbaum (abgesägt) und Rootzenbrunnen (verkehrstechnisch etwas heikel) nun ihre dritte Lokalität in über 50 Jahren. Hier konnten sie dann die Neuigkeiten aus dem Dorf erzählen, Lokalkolorit eben mit garantierten Lachsalven. Benjamin Ambach und Fabian Bayer wussten irgendwie zu überzeugen. Nach dem nahtlosen Übergang zur Saalfasnacht und dem Einzug in die Turnhalle begeisterten hier die Junior-, Kinder- und Mingarde aus Tauberbischofsheim, die Listigen Elfen aus Lauda, eine Formation des TuS Großrinderfeld, eine aus Unterschüpf und das Tanzmariechen der Königshöfer Schnocken. Ob auf der Straße oder im Saal, die Stimmung war klasse und die zahlreichen Narren haben sich bei den Rootzen sehr wohl gefühlt. erha