Lauda / Königshofen

Rock, Pop, Jazz Schule für Musik und Tanz im Mittleren Taubertal bot wieder „Rock on Stage“

Professionell und mit Begeisterung am Werk

Archivartikel

Lauda-Königshofen.Unterricht mit Schwerpunkt auf den Musikrichtungen Rock, Pop und Jazz gehört längst zum etablierten und gut angenommenen Unterrichtsangebot der Schule für Musik und Tanz im Mittleren Taubertal, nicht zuletzt auch deshalb, weil speziell darin ausgebildete Musiklehrer diese Inhalte professionell und mit Leidenschaft und Begeisterung vermitteln. Einmal mehr wurde dies beim „Rock on Stage“ in der Aula des Gymnasiums deutlich, wo es nun zu einer Neuauflage dieses beliebten Veranstaltungsformates kam.

Vor gut gefüllten Zuschauerrängen präsentierten sich neben der Musikschul-Rockband auch die Schüler der Klasse für Rock-, Pop- und Jazzgesang von Sonja Freitag, größtenteils mit Bandbegleitung. Ebenfalls mit von der Partie war der Gospelchor der Musikschule unter Leitung von Claudia Heidrich, der mit „Viva la vida“ von Coldplay und der Ballade „And so it goes“ von Billy Joel sein vertrautes Gospelterrain verließ und als veritabler Popchor in Erscheinung trat, nachdem er mit dem Gospelklassiker „Lean on me“ das Konzert eröffnet hatte. Als jüngste Akteurin war die achtjährige Belinda Kuhn auf der Bühne, die mit dem Lied der Meerjungfrau Arielle „In meiner Welt“ stimmlich und darstellerisch eine erstaunlich reife Leistung präsentierte. Ebenfalls ihren ersten Auftritt als Gesangssolisten absolvierten Antonia Koke und Aurelia Böhner, die als Duo mit „Marvin Gaye“ von Charlie Puth eine tolle Performance boten.

Die weiteren Liedvorträge präsentierten Eva-Maria Stöhr, Ute Witte, Christopher Butler, Michelle Trifonov und Nathalie Haun, allesamt bühnenerfahrene Routiniers, die seit Jahren durch Unterricht und Musikschulveranstaltungen, insbesondere auch durch das regelmäßig durchgeführte „Konzert der Stimmen“ einen bemerkenswerten Reifungsprozess durchlaufen haben und sich mit neuen Glanzleistungen in Form von ausdrucksstarken, authentischen Liedinterpretationen und durch die Begleitung der Liveband nochmals wirkungsvoller in Szene setzten. Ein weiterer Höhepunkt war auch der Auftritt von Julius Leber, der sich mit dem Lied „Say something“ von „A Great Big World“ selbst an der E-Gitarre begleitete.

Den Abschluss machte dann die Schülerband mit Jona Fackelmann und Lucas Sack, E-Gitarren, Zeno Schillinger, Schlagzeug, Aaron Döring und Dolph Löser, E-Bass, Franka Stößer, Keyboard und Nathalie Haun, Gesang.

Die von Dirk Hofmann gecoachte Schülerband bot mit sechs Songs einen Querschnitt durch die letzten Jahrzehnte, angefangen in den 1970ern („Knocking on heavens door“) und endend in den 2017-er Charts („Feuerwerk“ von Wincent Weiss), womit jeder aus dem Publikum voll und ganz auf seine Kosten kam. sfmt