Lauda / Königshofen

Kunst FabrikGalerie Lauda zeigt abstrakte Werke der freischaffenden Künstlerin Marlies Wilhelm

Stimmungen und Atmosphäre

Archivartikel

Lauda.Eine neue Bildergalerie – die 141. seit Beginn der regelmäßigen Ausstellungen – belebt wieder das repräsentative Treppenhaus der Firma Lauda, eröffnet von Dr. Gunther Wobser „bei tropischen Temperaturen“. Den Wunschtraum, sie bei Bedarf speichern zu können, rückt er zumindest in den Bereich der Verwirklichung, zu der es bereits Ansätze gebe.

Zu sehen sind Werke der freischaffenden Künstlerin Marlies Wilhelm, die sich erst nach erfolgreichem Einsatz in der Wirtschaft von 2003 an der Malerei widmete, von der sie bereits seit ihrer Kindheit begeistert ist. „In verschiedenen Malkursen“, sagt sie in ihrer Vita, „lernte ich die Acrylfarben kennen und lieben, es folgten Weiterbildungen bei diversen freien Kunstakademien bei namhaften Künstlern“. Und sie bekennt auch: „Es macht mir viel Freude und fasziniert mich immer wieder, wenn ich durch die Vielfalt der Möglichkeiten mit und durch die Farben kreativ sein kann!“

Diese Freude steckt den Betrachter geradezu an; er kann spontan eintauchen in die wunderbare Welt des schöpferischen Reichtums der gezeigten Werke. In seiner Vorstellung schreibt Norbert Gleich der Autodidaktin großartige Aussagekraft ihrer abstrakten Bilder zu.

„Es geht in der Aussage ihrer Kunst um Stimmungen und Atmosphäre und nicht um Abbildlichkeit, wie dies beim Betrachten eines naturalistischen Bildes in der Regel der Fall ist.“

Gleich greift hier einige Beispiele aus der gesamten Palette auf wie zum Beispiel die „Impressionen am Wegesrand“ – Beobachtungen in einzelne Segmente zerlegt, plastisch gestaltet mit Pinsel und Spachtel, Natur umgesetzt in eine eigene Sprache. „...gerade die eingesetzte großzügige Farbpalette spielt in ihren Bildern eine wesentliche Rolle.

In diesem Farbenspiel drückt sie ihre emotionalen Gefühle, Ereignisse und Erlebnisse aus, die ihr ein positives Lebensgefühl vermitteln. Sie gibt dadurch ihrer Malkunst weiter eine besondere Atmosphäre und die dazu nötige spielerische Freiheit...“ charakterisiert Gleich die Intention der Künstlerin, die krankheitsbedingt kurzfristig ihre Teilnahme absagen musste. irg