Lauda / Königshofen

Namhafter Besuch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann trägt sich ins Gästebuch der Stadt Lauda-Königshofen ein

Stippvisite bei fränkischen Freunden

Archivartikel

Lauda-Königshofen.Der Bajuware Joachim Herrmann auf Stippvisite in Baden: Und dennoch fühlte er sich am Donnerstagabend im Taubertal pudelwohl, schließlich war der Erlangener zu Gast bei seinen fränkischen Landsleuten. Ob er noch Chancen für ein Bundesland Franken sehe? Mit einem Augenzwinkern beantwortete der 62-Jährige die Frage diplomatisch: „Mit Interesse beobachten wir die Entwicklungen von Schottland bis Spanien. Ich sehe deswegen gegenwärtig keinen Anlass dafür.“

Bevor der bayerische Innenminister beim Zukunftsdialog der Jungen Union Lauda-Königshofen in Beckstein referierte (siehe Extrabericht), weilte er zuvor noch im Rathaus Lauda, um sich ins Gästebuch der Stadt einzutragen.

Im Beisein der Fraktionsvertreter Marco Hess (CDU), Herbert Bieber (Freie Bürgerliste) und Jochen Groß (SPD/Freie Bürger) sowie Dr. Wolfgang Reinhart, CDU-Fraktionschef im Stuttgarter Landtag, stellte Bürgermeister Thomas Maertens dem hohen Gast zunächst die Stadt vor.

Der Schultes lobte das hervorragende Miteinander mit dem Tourismusverband Franken hervor, dessen Vorsitzender Joachim Herrmann ist. „Die Zusammenarbeit hat sich bewährt, so Maertens, der sagte, dass es in Lauda-Königshofen zuletzt eine Zunahme der Übernachtungen bei Betrieben mit mindestens neun Betten um gut zehn Prozent gegeben habe. „Uns bietet sich eine gute Vermarktungsschiene.“

„Der TVB Franken hat sich als eigene Marke etabliert“, entgegnete Herrmann. Das fünfte Jahr in Folge verzeichne der Verband einen Rekord bei Übernachtungen. Dies komme nicht von ungefähr. Die Gäste dächten nicht mehr in Landgrenzen, sondern sie blickten auf Landschaften.