Lauda / Königshofen

Jahreshauptversammlung Ziel schwarze Null verfehlt / Auch im kommenden Jahr sollen drei Mannschaften gemeldet werden

Trotz sportlicher Misserfolge: Gute Stimmung beim TTV

Archivartikel

Oberlauda.Auch wenn es sportlich hin und wieder schwankende Leistungen gab, wird der Tischtennisverein (TTV) Oberlauda im kommenden Jahr drei Mannschaften melden. Das ist auch ein Zeichen der sehr guten Zusammenarbeit und Stimmung innerhalb des Vereins. Das war das eigentliche Fazit der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zum Engel“.

Nach der Begrüßung stellte der Vorsitzende Volker Dorstewitz die satzungsgemäße Ladung und die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. Die vorgesehene Tagesordnung wurde genehmigt, schriftliche Anträge waren keine eingegangen. Mit einer Schweigeminute gedachte man anschließend den verstorbenen TTV-Mitgliedern.

Ein Verein lebt sicher natürlich von und mit seinen Erfolgen, dazu gehören allerdings auch engagierte und überzeugte Mitglieder. Gleich sieben davon ehrte Volker Dorstewitz anschließend: Roswitha Bieber und Wolfgang Appel erhielten für 40 Jahre die Vereinsnadel in Gold, Detlef Bieber für 25 Jahre die Vereinsnadel in Silber und Alexander Braun, Oliver Mohr, Gerd Schwarz und Silke Wildner für zehn Jahre die Vereinsnadel in Bronze. Dazu gab es jeweils die entsprechende Urkunde und ein kleines Präsent.

Das Hauptaugenmerk des Schriftführers Reinhard Haas lag in seinem Bericht auf den außersportlichen Aktivitäten des TTV. In sieben Vorstands- und Beiratssitzungen wurden die Weichen für eine erfolgreiche Vereinsarbeit. Insgesamt drei Turniere wurden organisiert, darunter eines im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Lauda-Königshofen, an zwei örtlichen Terminen (Dorfweihnacht und Udo Lindenberg Double-Show) war der Verein beteiligt und beim Jubiläum „150 Jahre Tauberbahn“ verkaufte der TTV Kaffee und Kuchen. Dazu kamen dann noch ein Erster-Hilfe-Kurs aus gegebenem Anlass, Tagesausflug nach Nürnberg, der Rundenabschluss und die interne Weihnachtsfeier.

Das rechnerische Ziel, eine schwarze Null in der Jahresabschlussrechnung, hat Schatzmeister Uwe Renk leider nicht erreicht. Fehlende Einnahmen und Fixkosten, die 80 Prozent der vorhandenen wenigen Einnahmen beanspruchten, haben dies verhindert. Dass er aber dennoch sehr gut gearbeitet hat, wurde ihm von den Kassenprüfern Frank Ebert und Guido Klingert ohne Abstriche bescheinigt.

Durchwachsen war auch die sportliche Leistung im vergangenen Jahr, wie aus dem Bericht von Spielleiter Thomas Stolze hervorging. Die erste Mannschaft hielt die Klasse zwar nicht, wird sich aber sicher, so seine Überzeugung, in der neuen Spielrunde problemlos einrichten. Die zweite Mannschaft hat in der B-Klasse einen ausbaufähigen Mittelfeldplatz, relativ weit weg von den Abstiegsplätzen erreicht. Die dritte Mannschaft hat sich als Sprungbrett nach oben bewährt, auch wenn sie in direkten Spielen oft keine Chance hatte. Positiv war, dass sie zu jedem Spiel antrat.

In seinem kurzen Jahresrückblick betonte der Vorsitzende Volker Dorstewitz, dass die Chemie im TTV stimme, auch wenn er sich hin und wieder etwas mehr Unterstützung aus den Reihen der Mitglieder wünsche. Die Helfer bei den verschiedenen Veranstaltungen sind leider immer wieder die Gleichen, auch wenn sie noch problemlos zur Mitarbeit bereit sind.

Wichtig sind in Zukunft neue Geldquellen, sonst nehme das noch vorhandene finanzielle Polster unweigerlich immer mehr ab. Kurt Oehmann bezeichnete die offensichtliche Harmonie in der Vereinsführung als einen Glücksfall für den TTV und er beantragte die Entlastung des Vorstands, die auch einstimmig erteilt wurde.

Im Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ wurde angeregt, dass im Jugendbereich die Spielgemeinschaft mit dem ETSV Lauda weitergeführt werden sollte.

Damit leitete man nahtlos in die Spielerversammlung über, die vom Spielleiter Thomas Stolze moderiert wurde. Auch hier war man sich relativ schnell einig. Die erste Mannschaft (Spielführer Michael Fading) spielt zukünftig in der Kreisklasse A. Sechs Spieler sind namentlich sicher, personelle Reserven sind vorhanden. Ähnlich sieht es bei der zweiten Mannschaft (Spielführer Vincent Stolze) in der B-Klasse mit dem Zusatz mehrerer personeller Wechselmöglichkeiten aus.

Die dritte Mannschaft (Spielführerin Jasmin Wildner) wird voraussichtlich als Vierermannschaft in der C oder D-Klasse antreten. Für alle drei Mannschaften gilt jedoch, dass ein etwas besserer Trainingsbesuch wünschenswert wäre.

Mit diesem Hinweis beendete Volker Dorstewitz die Jahreshauptversammlung des TTV und bat zum traditionellen gemeinsamen Vesper. erha