Lauda / Königshofen

Pfarrgemeinde St. Mauritius Modell mit Spendenbarometer vorgestellt / Schautafel mit Informationen zur Sanierung in der Kirche aufgebaut

„Unser Kirchturm baucht Hilfe“

Unter dem Motto „Unser Kirchturm braucht Hilfe“ hat in der Pfarrgemeinde St. Mauritius Königshofen eine Spendenaktion begonnen.

Königshofen. Der Königshöfer Kirchturm, eines der ältesten noch bestehenden Bauwerke im mittleren Taubertal, ist ein markanter Zeuge der Geschichte des Ortes. Die Errichtung ist wohl auf die Zeit zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert anzusetzen und seitdem trägt er zum typischen Ortsbild Königshofens bei. Momentan ist der Turm eingerüstet, weil erhebliche Schäden am Glockenstuhl festgestellt wurden. Weitere Begehungen haben ergeben, dass umfangreiche bausubstanzerhaltende Arbeiten nötig sind. Die Kirchengemeinde geht momentan von mindestens 380 000 Euro Sanierungskosten aus.

Die Erzdiözese Freiburg hat im Rahmen der Gesamtfinanzierung einen Zuschuss von etwa 150 000 Euro bewilligt. Neben dem Einsatz von Rücklagen muss die Kirchengemeinde noch einen sehr erheblichen Anteil selbst finanzieren.

Das Gemeindeteam ist deshalb bereits aktiv geworden und hat im Kirchenraum eine Schautafel und ein Hintergrunddossier mit Informationen und Bildern zur Maßnahme bereitgestellt. Interessant sind auch zwei kurze Briefe, die sich bei der Abnahme der Kugel und des Turmkreuzes fanden: einer von der letzten Sanierung unter Dekan Weber und einer von der Zimmerei aus Schwetzingen, die damals die Arbeiten ausgeführt hatte. Auch diese Briefe sind auf der Schautafel in der Kirche zu sehen.

Im Fronleichnamsgottesdienst wurde nun die Gemeinde über die Spendenaktion „Unser Kirchturm braucht Hilfe“ informiert. Ein Modellkirchturm, auf dem ein Spendenbarometer angebracht ist, zeigt bereits einen Spendenstand von 12 600 Euro.

Flyer zur Spendenaktion gibt es in der Königshöfer Kirche, im Pfarrbüro und auf der Homepage der katholischen Seelsorgeeinheit www.se-lk.de. Dort sind auch einige Informationen über die Baumaßnahme zu finden. „Wir hoffen, dass möglichst viele Gemeindemitglieder, aber auch weitere wohlgesonnene Bürger, Vereine oder Unternehmen mithelfen, dass dieses Baudenkmal in Könifsgofen langfristig gesichert werden kann, wieder im neuen Glanz erstrahlt und auch die Glocken von St. Mauritius weiterhin läuten können“, sind sich Pfarrer Stefan Märkl und Mesner Jürgen Langer einig.