Lauda / Königshofen

50 Jahre Gymnasium

Uraufführung von „Anonymus“

Lauda-Königshofen.War Shakespeare ein Betrüger? Gab es gar eine Verschwörung, die es aufzudecken gilt? Uwe Klausner, Geschichts- und Englischlehrer am Martin-Schleyer-Gymnasium in Lauda und Autor zahlreicher historischer (Kriminal)Romane, hat sich mit seinem Theaterstück „Anonymus“ auf die Suche nach Antworten auf diese Fragen gemacht. Eigens für das Jubiläum der Schule brachte er diesen Stoff zu Papier, den er schon seit längerem in der Schublade hatte.

Im Sinne der Anti-Stratfordianer kommt er zu einem eindeutigen Schluss: William Shakespeare war nicht der, für den man ihn hält! Der Schauspieler dieses Namens (1564-1616) aus Stratford-upon-Avon, Sohn eines Handschuhmachers, war nicht der Verfasser zahlreicher Bühnenstücke, Sonette und erzählender Dichtungen, die unter seinem Namen veröffentlicht wurden.

Gegen diese These spricht auch nicht die Tatsache, dass Shakespeare Anteilseigner des Globe Theatre in London gewesen ist, wo alle Theaterstücke Shakespeares gespielt wurden. Wer aber war der anonyme Verfasser im Hintergrund, der nicht in Erscheinung treten wollte oder konnte?

Antworten auf diese spannende Frage geben die Schauspieler der Theater-AG (Regie: Steffi Rößler) bei der Uraufführung von „Anonymus“ am Dienstag, 23. Juli, in der Aula des Gymnasiums in Lauda – zweite Aufführung am Mittwoch, 24. Juli, um 19:30 Uhr. Auf allen Rängen gilt ein Einheitspreis. Der Vorverkauf der Eintrittskarten beginnt am Montag, 15. Juli, in den Buchhandlung von Moritz&Lux in Lauda und Bad Mergentheim. msg/adh