Lauda / Königshofen

Kunst Der Opernsänger Paul Quick präsentiert in der FabrikGalerie seine Werke / Vernissage

Verbundenheit von Malerei und Musik

Lauda.„Wieder zuhause“ ist Dr. Gunther Wobser, zurückgekehrt aus einem monatelangen USA-Aufenthalt, und freut sich über die 25. Vernissage von „Art after work“ und die insgesamt 137. Ausstellung seit 1995 in der repräsentativen FabrikGalerie Lauda.

Farbe in grauen Tagen kann Wunder wirken – Paul Quick aus Berlin hat das Rezept gefunden. Der erfolgreiche Opernsänger verbindet Malerei mit Musik und gibt dem Ganzen den Namen „Farbsymphonie“. Seine Titel charakterisieren diese enge Verbindung mit Bezeichnungen für einzelne Musiksätze wie Andante, Impromptu, Vivace oder auch Allegro und Allegretto – und in den Bildern klingt Musik, verzaubert die Menschen.

Kunstkreis-Vorsitzender Norbert Gleich, der den Künstler bei der Vernissage vorstellte, nennt Quicks Bilder „Farbenspiele auf großen und kleinen Bildformaten“ und fragt: „Was verbirgt sich hinter dem für die Augen und Sinne mächtigen Farbenspiel? Der Künstler hat mir im Gespräch eine Antwort vorab darauf gegeben: Es ist seine Verknüpfung von Malerei und Musik, die auf dem Malgrund zu atemberaubenden Farbklängen und Polyphonien, also Vielstimmigkeit gereift sind. Beide Begriffe hat er zu seinem heutigen Ausstellungsthema gemacht.“

In Weinheim an der Bergstraße geboren, hatte Paul Quick bereits als Vierzehnjähriger den Wunsch, Maler zu werden. Aber wie das Leben so spielt, kam er über ein erfolgreich absolviertes Gesangsstudium zur Musik und wurde als Opernsänger bekannt und berühmt. Zu seinem Wunschziel kam er dennoch; als Autodidakt hat er, wie Norbert Gleich anmerkte, viele Jahre an sich gearbeitet und in dieser Zeit seinen eigenen Stil entwickelt und praktiziert, der ihn in der Szene so groß und sehr bekannt gemacht hat. Quicks farbintensive Bilder entstehen im Kopf; keine Vorzeichnung, kein Entwurf behindert seine Spontaneität beim Malen. Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen führten ihn in hochkarätige Galerien wie Kunst Zürich, Galerie Wild in Frankfurt, Art Frankfurt, Art Cologne oder auch Art Karlsruhe.

Nun sind seine Werke in der FabrikGalerie Lauda bis zum 27. November nach Voranmeldung wie folgt zu sehen: Montag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 16 Uhr, Freitag von 9 Uhr bis 14 Uhr. irg