Lauda / Königshofen

Jahreshauptversammlung Katholische Frauengemeinschaft zog Bilanz / Lob und Anerkennung durch den Präses Pfarrer Stefan Märkl

Zahlreiche Aktivitäten bestimmten das letzte Jahr

Archivartikel

Königshofen.Die katholische Frauengemeinschaft Königshofen hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Dessen bewusst, dass solche Versammlungen nicht mehr sehr attraktiv sind, war man mit dem Besuch dennoch zufrieden. Nach der Begrüßung durch Marliese Rückert gingen die Frauen zum Totengedenken über und gedachten voller Anerkennung für jahrelange Treue der im Vereinsjahr Verstorbenen Rosa Scherer und Paula Michelbach.

Im nachfolgenden Bericht zeigte Rückert die Aktivitäten des vergangenen Jahres auf. Im Wechsel standen religiöse und gesellige Veranstaltungen auf dem Programm. So wurden eine Maiandacht und Rosenkranzandacht gefeiert, sowie Wanderungen und Ausflüge organisiert. Aber auch kulturelle Vorträge wurden angeboten und eine Dekanatsversammlung ausgerichtet; immerhin waren es 13 abwechslungsreiche Geselligkeiten. Drei Neuaufnahmen waren zu verzeichnen. Sehr herzlich wurden Beate Pfneißl, Christiane Schäffner und Elisabeth Stochowicz in die Gemeinschaft aufgenommen.

Aus dem Bericht der Kassenführerin Anneliese Meyer war zu entnehmen, dass der Kassenstand ein Plus aufweist; dank des guten wirtschaftlichen Verwaltens. Sie listete die einzelnen Buchungen auf. Auch wurden wieder Spenden getätigt zu Kinderhilfe Bethlehem, Mütter in Not, Suppenküche Sarajewo und auch an die Kirchengemeinde. Allerdings fehlen die Großaktionen wie Messecafe und somit auch die Einnahmen. Da zudem zwei Euro pro Mitglied an den Diözesanverband abgeführt werden müssen, informierte Meyer die Frauen, dass ab 2019 der Jahresbeitrag auf acht Euro angehoben werden müsse. Dies stieß auf allgemeines Verständnis. Die Kassenprüferinnen Agnes Bleckmann und Anna Probst bescheinigten eine gewissenhafte und vorbildliche Kassenführung, die keinerlei Beanstandungen erkennen ließ und beantragten die Entlastung.

Unter der Federführung von Martina Holler wurde das Vorstandsteam einstimmig entlastet und kann somit die Arbeit für das kommende Vereinsjahr neu aufnehmen.

Die anschließende Meditation zur Vertiefung der fünf Sinne verlief in entspannter Atmosphäre. Ein passender Bibeltext wurde zu den Sinnen Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen rezitiert, danach waren die Frauen gefordert bei den Impulsen ihre Sinne zu schärfen. Es wurden Bilder jeden Lebensalters aufgezeigt, Geräusche waren zu erkennen, Säckchen mit Kräutern und Gewürzen gab es zu schnuppern, sowie Brot mit Salz verköstigt mit dem Bewusstsein, dass ohne Salz die Speisen fad schmecken und das gilt auch für unser Leben. Auch Berührungen tun gut, so reichten die Frauen einander die Hände und sprachen ein Gebet.

Nach einer kleinen Verköstigung, wobei der Geschmackssinn intensiviert wurde, folgte ein Ausblick auf die nächsten Termine: am 17. Mai die Maiandacht gemeinsam mit dem Kirchenchor, sowie das Ausrichten des zweiten Altares an Fronleichnam. Christa Schad und Thea Schad stellten als Organisatoren die Wanderung am 9. Juni in Kooperation mit dem Turnverein vor, sowie eine geplante Weinprobe.

Trotz Terminüberschneidung ließ es sich Präses Pfarrer Stefan Märkl nicht nehmen, die Versammlung zu besuchen. Er ergriff das tags zuvor mit den Firmlingen diskutierte Thema auf „Sehnsucht in mir“ und betonte, dass dieses Thema für jede Altersgruppe zählt - das heißt, die innere Stärke und innere Schönheit erkennen, die Werte entdecken und diese auch zu leben, sich trauen und mit Freude den Glauben zeigen.

Wie wichtig Begegnungen seien, zeige dieser Abend. Für diese Arbeit - auch das Jahr über - würdigte er das Vorstandsteam und ermutigte es weiterhin, diese Aufgaben zu erfüllen. Mit diesen Schlussworten von Pfarrer Märkl endete der offizielle Teil, jedoch saßen die Frauen noch bei angeregten und guten Gesprächen beisammen und verbrachten einen harmonischen Abend. marü