Lauda / Königshofen

FC Heckfeld zieht Bilanz Sportverein findet immer weniger Personal für Veranstaltungen

Zweigestirn leitet weiter Geschicke des Vereins

Archivartikel

Heckfeld.Dass es beim FC Heckfeld insgesamt recht gut läuft, zeigte der Ablauf der Generalversammlung. Sachliche Diskussionen und eine konstruktive, zielgerechte Vereinsarbeit zeugten bei dieser Zusammenkunft von einem guten Gemeinschaftsgeist, der im Verein herrscht.

Vorsitzender Kuno Hemlein begrüßte eine Anzahl von aktiven und passiven Vereinsmitgliedern, unter ihnen Ortsvorsteher und Stadtrat Tobias Sauer. Dieser überbrachte die Grüße der politischen Gemeinde. Für die Zukunft wünschte er dem FC und seinem Spielgemeinschaftspartner, den TSV Dittwar, viel Glück und Erfolg.

Nach Abwicklung der für die Versammlung üblichen Regularien gedachten die Mitglieder der verstorbenen Vereinsmitglieder.

Einen umfassenden Überblick über die Vereinsaktivitäten des vergangenen Berichtsjahres gab Vorsitzender Ralf Hemlein. In seinem Jahresrückblick ließ er noch einmal die einzelnen Veranstaltungen Revue passieren und bedankte sich bei allen Helfern. Seine Anerkennung galt allen Verantwortlichen und Vereinsmitgliedern, die den Vorstand mit Rat und Tat unterstützt haben. Besonders erwähnte er die sehr gute Zusammenarbeit mit dem TSV Dittwar.

Dass Trainer Ralf Schad mit der abgelaufenen Runde nicht ganz zufrieden war, zeigten seine Ausführungen. Spielausschussvorsitzender Christian Simon legte der Versammlung seinen Bericht vor, mit dem 13. Tabellenplatz wurde die vergangene Spielrunde abgeschlossen, was den Abstieg in die Kreisliga B bedeutet. Auch dieses Jahr meldete der FC Heckfeld keine eigene Jugendmannschaft, so dass die derzeit 38 Jugendkicker in verschiedenen Nachbargemeinden untergebracht seien, so der Bericht des Jugendleiters Florian Both.

Danach folgte der Bericht von AH-Abteilungsleiter Bernhard Sauer. Die Geselligkeit und die Gemeinschaftspflege kamen auch dieses Jahr bei der AH nicht zu kurz, Highlight war hier das alljährliche Bergwandern.

Nicht mehr wegzudenken

Ein nicht mehr wegzudenkender Bereich ist die Theater-AG, die wie von Kuno Hemlein zu hören war, auch im vergangenen Jahr wieder große Erfolge verbuchte und den FC Heckfeld in der näheren und weiteren Umgebung gut repräsentierte. Besonders erwähnte er die Theaterwochenenden im Oktober sowie die Mitgestaltung der Jahresabschlussfeier mit einem Jugend-Theater. Ein weiteres Highlight war der Ausflug in den Schwarzwald.

Wie aufwendig der Betrieb eines Sportvereins ist, ließ sich aus dem umfangreichen Zahlenwerk von Kassierer Karl Schweitzer entnehmen. Hohe Kostenbelastungen entstanden aus dem laufenden Spielbetrieb. Ohne Einkünfte aus dem Wirtschaftsbetrieb wäre alles nicht finanzierbar. Trotzdem, so Karl Schweitzer, stehe der Verein in der Zukunft auf einer sicheren finanziellen Basis. Dies bestätigten auch die beiden Kassenprüfer Heinz Hellinger und Konrad Volkert der Versammlung in ihrem Prüfbericht. Einstimmig war auch die Entlastung, die auf Antrag von stellvertretenden Ortsvorstehers Alfons Volkert Kassierer und Vorstand erteilt wurde.

Ein paar Veränderungen in der Vorstandschaft gab es bei den anschließenden Wahlen. Ralf und Kuno Hemlein (Vorstand), Harald Schwarz (Schriftführer), Jochen Schieser (Beisitzer) und Florian Both (Jugendleiter) wurden einstimmig wiedergewählt. Neu gewählt wurden als Beisitzer Manuel Both und Markus Gröner.

Auch der Vergnügungsausschuss, bestehend aus Michaela Schwarz und Heiko Hellinger, wurden wiedergewählt. Des Weiteren die zwei Kassenprüfer Heinz Hellinger und Konrad Volkert, die stellvertretenden Kassenprüfer Bernhard Sauer und Gerhard Both. Eine kleine Änderung gab es bei den Platzkassierern, gewählt wurden Semira Both und Rainer Vonier mit der Stellvertreterin Heidi Nietsch-Düll.

Zum Schluss dankte Vorsitzender Hemlein bei allen, die über das Jahr in irgendeiner Art und Weise den FC unterstützt haben, besonders Saunawart Jürgen Kloss, den beiden Platzkassiererinnen Semira Both und Nadine Sauer, Platzwart Bernhard Sauer und der Feuerwehr Heckfeld.

Er erwähnte aber auch, dass es immer schwieriger werde, Personal für die einzelnen Veranstaltungen zu finden. Deshalb appellierte er an alle Mitglieder sich für den FC mit einzubringen, sonst müssten in den nächsten Jahren einige Veranstaltungen gestrichen werden. schwha