Leserbrief

Leserbrief Zum Netzausbau SuedLink auf dem Gemeindegebiet Lauda-Königshofen

Erwarten 100-prozentige Erdverkabelung

Der Netzausbau ist oberste Priorität. Ohne ihn haben wir 2022 keine Grundlastsicherung in Baden-Württemberg. Was nützen uns Windkraftanlagen, die im Jahr so zirka 1500 Stunden (vier Stunden und sieben Minuten am Tag) volllastfähig sind? Da wird der Bock zum Gärtner gemacht.

Nachweislich ist die Windhäufigkeit im Ländle am unteren Limit. Offshore Anlagen dagegen laufen 4500 Stunden unter Volllast. Durch Nordlink wird überschüssiger Strom in Pumpspeicherkraftwerken gespeichert und bei Bedarf durch SuedLink nach Baden-Württemberg und Bayern geliefert. Durch die Trassen bekommen Baden Württemberg und Bayern zusammen vier Gigawatt, deren Energie 8760 Stunden im Jahr geliefert wird.

Durch das Gemeindegebiet Lauda-Königshofen sind die Trassenkorridorsegmenbte 132 und 135 in der näheren Auswahl. Um eine Zerschneidung von Lebensräumen auszuschließen ist die Erdverkabelung durch Spülbohrungen zu tätigen. Bündelungsoptionen mit Freileitungen wie Messelhausen - Sailtheim und Königshofen - Schweigern sollten keinesfalls im Stadtgebiet erfolgen.

Wir Bürger erwarten eine zu 100-prozentige Erdverkabelung. Herr Ministerpräsident Horst Seehofer hat die Erdverkabelung bundesweit durchgesetzt. Dann ist eine schnelle Durchführung der Baumaßnahmen möglich.

Zu erwähnen ist die Ortsumgehung bei Königshofen und deren Anbindung in Richtung Unterbalbach. Des Weiteren die Erdkabel vom Turmberg nach Löffelstelzen zur Radaranlage.

Auch sollte gegebenenfalls eine Gewerbegebietserweiterung Königshofen in Betracht gezogen werden.

Viele Bürger von Königshofen wollen keine Zerschneidung und auch keine Eingrenzung ihres Stadtteils durch verschiedene Baumaßnahmen.