Leserbrief

Leserbrief Entscheidungskriterium bei Stimmabgabe

Ja zu Kindergarten

Als zugezogene Familie mit jetzt drei kleinen Kindern ist es für uns sehr wichtig, dass am Wohnort ein funktionierender Kindergarten mit der Möglichkeit der Ganztagsbetreuung vorhanden ist. In unserem jetzigen Wohnort im Külsheimer Stadtteil Uissigheim ist dies der Fall. Das finden wir ausgezeichnet und nutzen selbstverständlich die Einrichtung.

Unverständlich ist deshalb für uns die jetzige Diskussion um Schließung oder Zusammenlegung von Kindergärten im Stadtgebiet aus angeblichen Kostengründen. Bildung und Betreuung kosten nun mal Geld. Unsere Kinder sollten der Stadt und dem Gemeinderat den hohen Einsatz von finanziellen Mitteln wert sein.

Am Sonntag ist Kommunalwahl. Da besteht jetzt die Möglichkeit, bei der Entscheidung für einen Kandidaten oder eine Kandidatin dessen Verhalten und dessen Einstellung zum Beispiel in der Frage des Erhalts des Kindergartens in Uissigheim in Erwägung zu ziehen.

So ist für uns ein Kandidat, der für den Stadtteil Uissigheim kandidiert, aber seine Kinder ohne ersichtlichen Grund außerhalb der Ortschaft in den Kindergarten bringt, obwohl eine funktionierende Einrichtung am Ort ist, einfach nicht glaubwürdig. Ein Kindergarten kann nur dort erhalten bleiben, wo genügend Kinder im entsprechenden Alter vorhanden sind. Das ist in Uissigheim im Vorausblick auf das zweite Halbjahr 2014 und das Jahr 2015 zum Glück wieder der Fall.

Ein Kandidat, der die Einrichtung nicht nutzt, obwohl er es könnte, und der keinen plausiblen Grund nennen kann, warum er es nicht tut, kann einfach nicht ernst genommen werden, wenn er behauptet, dass er sich später als Gemeinderat für den Erhalt der wichtigen örtlichen Einrichtung einsetzen wird.