Leserbrief

Leserbrief Zum Leserbrief "Windenergieanlage ist keine Windmühle" (FN, 26. August)

Kein Verhältnis zum Nutzen

Sehr geehrter Herr Moll, da Sie auch bei der Bürgerversammlung waren, hatten Sie ja die Gelegenheit, sich die von mir gezeigte Statistik anzusehen. Ich habe sie den Initiatoren zur Verfügung gestellt.

Da sie nicht von mir stammt und auch nicht "gefälscht" wurde, hätten Sie vielleicht ein bisschen besser zuhören sollen, bevor Sie mir die unkorrekte Verbreitung von Fakten unterstellen.

Meine Zahlen, 11,1 Prozent aus erneuerbaren Energien und davon 1,5 Prozent aus Windenergie, bezogen sich auf den gesamten Energieverbrauch von 2014 in Deutschland. Dazu zählt natürlich auch die Energie, die wir zum Beispiel zum Heizen benötigen.

Die von Ihnen genannten Zahlen beziehen sich lediglich auf die Stromerzeugung. Dass selbst dabei die Windenergie nur 9,1 Prozent ausmacht, bestätigt mich in meiner Aussage, dass die dafür in Kauf genommene gigantische Umweltzerstörung in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.

Eine weitere Grafik der Ag Energiebilanzen (auf die Sie sich ja ebenfalls beziehen), zeigt außerdem, dass sich der Anteil der Windenergie am Gesamtverbrauch in den letzten drei Jahren nicht mehr erhöht hat, obwohl immer mehr Windmühlen dazu gebaut wurden. Das belegt wiederum meine Aussage, dass keine einzige weitere Windmühle irgendeinen Nutzen bringt, da keine Speicherkapazitäten dafür vorhanden sind.

Auch möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen: "Eine vom Bundestag eingesetzte Expertenkommission empfiehlt, das Erneuerbare-Energien-Gesetz vollständig abzuschaffen. Es gebe "keine Rechtfertigung für eine Fortführung", heißt es bereits in dem Jahresgutachten von 2013 (Quelle Handelsblatt). Die AfD forderte von Anbeginn ihrer Gründung und bis heute als einzige Partei die Abschaffung dieses EEG. Sie hat damit auf diesem Gebiet bewiesen, dass sie nicht nur gesunden Menschenverstand, sondern auch die entsprechenden Experten in ihren Reihen hat, um entscheidende Fragen der Gegenwart und der Zukunft richtig zu beantworten.

Das trifft im übrigen auch auf die Asyl-Politik zu. Wir haben einen Katalog von Sofort- und langfristig wirksamen Maßnahmen bezüglich der unkontrollierten und völlig aus dem Ruder laufenden Zuwanderung erarbeitet. Hoffentlich haben wir die Möglichkeit, diese baldmöglichst umzusetzen. Ich freue mich, wieder von Ihnen zu hören, Herr Moll.