Leserbrief

Leserbrief Zum Leserbrief „Viele Fragen ungeklärt“ (FN 23. Mai)

Positive Entwicklung; wird verhindert

Natürlich geben die Redaktionen, ihren journalistischen Prinzipien folgend, Leserbriefe neutral und unkommentiert weiter.

Deshalb sollten sich die Verfasser von Leserbriefen ihrer Verantwortung bewusst sein und nicht mit Halbwahrheiten agieren. Wir sind doch hoffentlich auf der untersten Ebene der Meinungsbildung in der Lage auf „alternative Fakten“ zu verzichten.

Die im Artikel erwähnten, bereits durchgeführten Arbeiten haben nichts, aber auch gar nichts mit der geplanten Ortsflurneuordnung in Reinhardsachsen / Kaltenbrunn zu tun. Eine kurze Rückfrage beim Ortsvorsteher hätte für Klarheit sorgen können.

Auch die Frage nach der Systematik der Ortsflurneuordnung, im Beitrag polemisch „Dauerveranstaltung“ genannt, ist mehr als überflüssig. Die Flurneuordnung Gottersdorf / Reinhardsachsen ist wie dargestellt beendet, das ist richtig. Richtig und wichtig ist allerdings auch, dass fast hundert Prozent der Einwohner hinter der im Gang befindlichen Ortsflurneuordnung Reinhardsachsen / Kaltenbrunn stehen.

Einige wenige blockieren mit Widersprüchen gegen die Anordnung den Beginn der Arbeiten seit gut einem Jahr. Die finanziellen Folgen und die Auswirkung auf die Laufzeit des Verfahrens sind abzusehen.

Von denen, die scheinbar nicht in der Lage sind in die Zukunft zu schauen, werden immer wieder die alten Fragen gestellt, die seinerzeit möglicherweise auch ihre Berechtigung hatten, aber eben auch seit Jahrzehnten unbeantwortet blieben. Schade nur, dass sie in der Gegenwart zur Lähmung aller Aktivitäten führen und so die positive Entwicklung unserer Ortsteile verhindern.

Es fällt mir schwer einen Zusammenhang zwischen dem Verständnis unserer, nun wieder gewählten, Stadträtin Annemine Berberich zum Prinzip des Rechtsstaates und einem Radweg her zu stellen.

Vielmehr wäre die Anerkennung der mehrheitlichen Entscheidung der Bürger unserer Ortschaften für die Ortsflurneuordnung unter demokratischen Gesichtspunkten zu beleuchten.

Etwas mehr Gemeinwohl statt Eigennutz ist mein Wunsch für die Zukunft.