Leserbrief

Leserbrief Zum Artikel "Lauda hat nun eine unechte Einbahnstraße" (FN, 25. April)

Stadt oder Dorf?

Nach dem Bericht in der FN vom 25. April über eine unechte "Einbahnstraße" in Lauda glaubte ich an einen Aprilscherz.

Ist Lauda-Königshofen überhaupt eine Stadt oder nur ein großes Dorf, wo verkehrspolitisch nichts geht und wenn, dann mit einer Regelung, die keiner versteht und schwer nachvollziehbar ist?

Kann man hier nicht wie anderswo eine Verkehrsregelung treffen, die klar, verständlich und eindeutig ist und einen geordneten Verkehrsablauf gewährleistet? Es ist für mich völlig unverständlich, wie eine solche Regelung der Verkehrssicherung dient, wenn Fahrzeuge in einer "Einbahnstraße" entgegen kommen?

Kann man noch die Regelung für Fahrradfahrer, die ebenfalls in beide Richtungen fahren dürfen, verstehen, so ist das für alle übrigen Fahrzeuge schlichtweg ein Unding und Ärgernis. Entweder man richtet eine Einbahnstraße ein mit klarer Verkehrsregelung, oder man lässt es so wie bisher; aber doch nicht, wie es jetzt geregelt ist, mit einer "unechten Einbahnstraße".

Nur wenn diese Straße und Kreuzungen mit voller Beschilderung für eine Einbahnstraße ausgestattet ist, ist die Verkehrslage unmissverständlich.

Nachdem wir schon eine chaotische Verkehrssituation durch parkende Fahrzeuge in der Bahnhofstraße haben, ist das jetzt ein weiterer Schwerpunkt von Unfallgefahr, mit dem sich die Verkehrsteilnehmer in Lauda abfinden müssen.

Nirgends in der gesamten Region sind solche Verkehrsregelungen und Verkehrsverhältnisse vorhanden, die einen nur noch wütend und frustriert lassen.

Wenn sich hier nicht bald was ändert, ist Lauda-Königshofen wirklich keine Stadt, sondern nur ein großes Dorf mit eigenwilligen, unverständlichen Verkehrsregeln.