Leserbrief

Leserbrief Zur Bodenaufbereitungsanlage Gerlachsheim

Technik im Wandel der Zeit

Wie viele Erleichterungen haben wir doch durch zurückliegende technische Errungenschaften erhalten. Denken wir nur mit kleinen Beispielen an die Feldarbeiten und im Haushalt an die Waschmaschine. Wie hilfreich konnte und kann Technik für uns sein. Aber wir sind mit dieser Feststellung noch nicht am Ende unserer Technikbetrachtungen.

Zunächst ist zu beachten, wie wir die freigestellte Kraft und Zeit nutzen. Handelt es sich um eine dankbare Liebe dafür oder lassen wir uns in einer Missbrauchsfalle unsere guten Möglichkeiten „verschreddern“?

Außerdem ist zu beachten: Heute hat sich leider eine zweite zusätzliche Technik zur bekannten Technik eingeschlichen: Die Verschleierungstechnik. Wie „kunstvoll“, kriterienreich und interessenaktiv sie sein kann, können wir Gerlachsheimer Bürger im Moment während unserer unermüdlichen und friedlichen Bemühungen um die für unseren Ort untragbaren Auswirkungen einer Bodenaufbereitungsanlage sehr intensiv erkennen.

Kaum zu glauben, aber klar er-fahrbar, was Verschleierungstechnik aufs Podest zu bringen imstande ist. Es scheint bereits notwendig, die Gründung einer neuen Lehre zur Verschleierungstechnik ins Leben zu rufen. Dazu dürfen folgende Kriterien nicht fehlen:

1. Der Auszubildende hat das Innenleben der Verschleierungstechik auswendig zu wissen und muss sein Wissen von Fall zu Fall realisieren können.

2. Er hat genügend sogenannte Eigenfestigkeit (sprich Skrupellosigkeit) zu besitzen, um so etwas zu vertreten.

3. Er muss für den Feierabend eine Dosis Selbstbetrug bei der Hand haben, oder er muss je nach Bedarf „auf zwei Hochzeiten tanzen können“ - wohl bekomm´s!

Fazit am Schluss: Verschleierungstechnik ist eine „tolle Überlegenheitskunst“, ein „tolles Handwerkszeug“ für moderne Erfolgsstrukturen, aber kein geeignetes Handwerkszeug für uns ehrliche Gerlachsheimer Bürger. Schauen Sie wie ich nach getaner Arbeit auch noch mit Freude auf Ihren Erfolg?!