Leserbrief

Leserbrief Zur Aufbereitungsanlage in Gerlachsheim

Verkehr wird enorm erhöht

Eine unaufrichtige Sache gerät in sehr schlechtes Licht. Wir können uns doch nicht länger vertrösten lassen, dass alles seine Richtigkeit hat, wenn die freihändige Erhöhung der Menge von 50 000 Tonnen auf 155 000 Tonnen ohne den Gemeinderat, von wem denn dann?, beschlossen wurde. Und wenn gesagt wird: „Wo ein Wille, da ist auch ein Weg“ frage ich mich ernsthaft, welcher Wille durchgesetzt werden soll?

Spiegeln sich in solch einem Verhalten christliche und ethische Grundsätze und eine hohe Moral? Alle Menschen haben ein Recht darauf, wahrgenommen und angehört zu werden und ein Gemeinderat hat zudem eine Aufgabe, welcher Respekt gebührt.

Es kann doch von niemandem die Absicht sein, einen alten Ortskern zwangszuentvölkern, auch wenn eine Landesstraße als Zufahrtsweg in ein am Ende des Dorfes gelegenes Gewerbegebietes von Seiten der Ämter als geeignet erachtet wurde.

Schwerlastverkehr wird ungeachtet der extrem schlechten Straßenführung und der gefährlichen Verkehrsverhältnisse auf eben dieser Landesstraße durch das Nadelöhr von Gerlachsheim gezwängt.

Wir haben jedoch schon viel Lkw- Verkehr, Lärm und Gefährdung und anstatt, uns Gerlachsheimer von Lärm und Staub zu entlasten, wird nun mit dieser Baugenehmigung der Verkehr und die Gefährdung der Bürger signifikant erhöht.

Danke für das mehr und mehr! Ich wünsche mir und uns allen eine friedlichere, ehrlichere, zukunftsorientierte bessere Welt mit verantwortungsvollen, ihrer Rechte bewussten Bürgern.