Leserbrief

Leserbrief Zur Gemeinderatsberichterstattung (FN 10. Oktober)

Viele Niederstettener Sorgen

In der Ausgabe der Fränkischen Nachrichten vom 10. Oktober auf Seite 21 kann man allerhand Mitteilungen über Niederstetten lesen. Es geht um sehr wichtige und offensichtlich existenzielle Probleme der Stadt Niederstetten, die man sogar ohne den Bürgermeister bereden oder vielleicht sogar auch beschließen muss oder kann.

Wenn man die Seite aus dieser Zeitung in Ruhe durchliest und sich diese Probleme und Argumente reinzieht, um zu verstehen, wo in Niederstetten der Schuh drückt, stellen sich doch auch hierzu mehrere Fragen. Wohnmobilstellplätze zu diesem Preis. Nochmals: Wohnmobile?

Parksünder bestrafen und vertreiben, obwohl diese Kunden dem ansässigen Einzelhandel sicher gut tun würden, das ist doch vorsätzliche Kundenvertreibung! Und so weiter und so fort.

Mir scheint, dass vom gesamten Gemeinderat und auch von vielen Bürgern noch gar nicht registriert wurde, dass seit der Zeit, wo unser Altbürgermeister Kurt Finkenberger noch die Interessen der Stadt vertreten und reguliert hat, bis heute, über weit mehr als 40 Einrichtungen und Betriebe ihre Tätigkeiten eingestellt haben.

Nicht nur das ist traurig, sondern es werden auch in dieser Hinsicht keine Ausbildungsplätze mehr zur Verfügung gestellt und Arbeitsplätze garantiert. Warum haben wir alle, seit dieser Zeit unseren Kurt in Niederstetten nicht mehr gesehen? Da sollte man sich das Geld für teuere Feuerwerke sparen und Feiern dieser Art vorerst hinten anstellen. Gefeiert wird in der Regel nach guten Erfolgen und positiv gut gemachten Arbeiten und Bemühungen usw. und nicht umgekehrt.