Leserbrief

Leserbrief Zum Walderlebnistag

Wissenswertes erfahren

Was möglich ist, wenn Menschen sich zusammentun, die ihren Beruf, ihr Hobby oder Ehrenamt mit Können und Leidenschaft ausüben, war am letzten Sonntag rund um das Walldürner Wildgehege zu erleben.

Durch die gute Berichterstattung im Vorfeld war die Neugierde geweckt. Und das im Rahmen der NaturErlebnisWoche BW gebotene Programm erfüllte zweifellos die Erwartungen. Auch das Wetterglück belohnte die Tüchtigen. Der befürchtete Regen blieb aus, die Sonne lachte bei kühlen Temperaturen. Wer sich auf den Weg gemacht hatte, konnte Wissenswertes über Baumarten, Tiere im Wald und im Gehege des Wildparks, Vogelstimmen, Lebewesen im Bach oder zur Geologie erfahren.

Für reichlich Spaß sorgten verschiedene Spiele, die mit Naturmaterialien wie Zapfen, Baumscheiben und Ästen ungeahnte Möglichkeiten aufzeigten. Einfach klasse der Slalom mit Baumscheibenschubkarre. Wäre mal was für einen Kindergeburtstag.

Clever auch die Idee, die Besucher Waldbäume pflanzen zu lassen. Bei eins, zwei Douglasien-Setzlingen kein Problem. Aber wenn Waldarbeiter die fünfhundert Pflanzen und mehr alleine einpflanzen, ist das in der Hanglage echte Knochenarbeit.

Die Forstbetriebsleitung Walldürn mit hilfreichen Kollegen aus benachbarten Kommunen, der Wildpark, der Geopark, der Biotopschutzbund e.V. (alle Walldürn), das Kletterzentrum Buchen – alle Akteure, von denen ich hoffentlich niemanden vergessen habe – scheuten keine Mühe und kombinierten gekonnt Umweltbildung mit Bewegung und Spaß. Wenn man dann von Jagdhornbläsern (Buchen) mit Halali aus dem Wald verabschiedet wird und vielleicht mit etwas Glück einen Kutschenplatz ergattert , tritt man rundum zufrieden nach einem erlebnisreichen Tag im Wald den Heimweg an. Dafür sage ich allen Beteiligten herzlichen Dank und hoffe, dass sich eine Veranstaltung dieser oder ähnlicher Art wiederholen möge. Ramona Paar, Walldürn