Limbach

Ortschaftsrat Wagenschwend Zahlreiche Projekte realisiert

20 000 Euro für den Schallschutz im Vereinsheim

Wagenschwend.Zur öffentlichen Sitzung des Wagenschwender Ortschaftsrates begrüßte Ortsvorsteher Gerhard Schork neben den Räten und einigen interessierten Bürgern auch Bürgermeister Bruno Stipp.

Das Neubaugebiet „Krummacker“ wurde im vergangenen Jahr komplett erschlossen. Damit stehen in Wagenschwend Bauplätze zu günstigen Konditionen bereit. Das Interesse von Bauwilligen rechtfertigt jetzt schon die Erschließungsmaßnahmen.

Das Dorfmuseum Wagenschwend wurde in Kooperation zwischen Gemeinde und dem Heimat- und Museumsverein in den vergangenen Jahren in mehreren Schritten saniert. Als letzter Abschnitt steht die Ertüchtigung des Treppenhauses auf dem Programm. Lob gab es dafür vom Vorsitzenden Gerhard Schäfer für die Gremien und die Verwaltung. Die maroden Garagen im Eingangsbereich sind zum einen für das Ortsbild nicht gerade förderlich, zum anderen taugen sie nicht für die Museumsarbeit. Ein Abriss und der Neuaufbau für Zwecke des Museums sind mittelfristig angedacht. Erste Grobentwürfe gibt es. Umsetzbar ist eine solche Maßnahme nur bei guter Förderung.

Nachbesserung notwendig

Das Vereinsheim schneidet auch nach Ergebnissen von Messungen im Veranstaltungsraum schallschutzmäßig schlecht ab. Alle Nutzer haben um Nachbesserung gebeten. Im Haushaltentwurf 2018 sind für Schallschutzmaßnahmen an der Decke 20 000 Euro eingestellt. Die Undichtigkeiten am Dach sollen genauer untersucht werden. Am Ende darf das Gebäudeinnere keinen Schaden leiden.

Auch im Friedhof und an der Leichenhalle besteht Sanierungsbedarf. Eine Abdeckung des Glockenturms wäre nach Auffassung des Ortschaftsrates dringend vonnöten. Eine Lautsprecheranlage im Außenbereich, wie in anderen Ortschaften, soll beschafft werden. Zunächst soll die Limbacher Anlage testweise eingesetzt werden. Die Erneuerung des Leichenhallenvorplatzes und ein Anstrich der Leichenhalle sollen für 2019 angestrebt werden. Für die Reinigung der Leichenhalle und die Pflege der Denkmale wurde nach längerer Suche eine Kraft gefunden.

In diesem Haushaltsjahr hofft der Ortschaftsrat auf die Bewilligung von Zuschüssen für die Strümpfelbrunner Straße. Auch der Anbau und die Sanierung des Sportheims fordern die Gemeindefinanzen. Neben der Schallschutzmaßnahme im Vereinsheim ist ein marodes Teilstück der „alten schwarzen Straße“ für das Straßenunterhaltungsprogramm angemeldet.

Zuhörer beklagten die Hinterlassenschaften von Hunden. Ein Ärgernis, das inner- und außerorts nicht akzeptabel sei. Am Ende der Sitzung dankte Bürgermeister Bruno Stipp den engagierten Bürgern von Wagenschwend für das gute Miteinander. „Sie garantieren, dass das Vereinsleben gut funktioniert.“

Stipp erinnerte an viele Projekte, wie der Ausbau der Gasse und der Roberner Straße, der Anbau und die Sanierung des Vereinsheims, Baugebietserweiterungen oder die Erneuerung der Fahrbahndecke, die in seiner Amtszeit umgesetzt werden. Auch manch problematische Situation sei gemeinsam diskutiert und gut gelöst worden. Der scheidende Bürgermeister schloss mit der Bitte um Unterstützung für seinen Nachfolger.

Ortsvorsteher Gerhard Schork dankte dem Bürgermeister für sein besonderes Engagement.