Limbach

Umzug in „Hederschboch“ Narren ließen sich trotz des Regens nicht die Stimmung vermiesen / Proklamation des Programms fand im „Hällele“ statt

Dem miesen Wetter zum Trotz

Archivartikel

Heidersbach.Ein strammer Wind wehte und so mancher Regentropfen flog den Narren beim diesjährigen Umzug durch „Hederschboch“ um die Ohren. Die Teilnehmer ließen sich davon jedoch nur wenig beeindrucken und präsentierten den zahlreichen Zuschauern einfallsreich das örtliche und überörtliche Geschehen. Bei der Umsetzung der jeweiligen Themen bewiesen sie viel Fantasie und sorgten durch ihren Einfallsreichtum für gute Laune und ausgelassene Stimmung entlang des Zugweges.

Angeführt von den „Minifunken“ der FG „Dick Do“ und dem Kinderprinzenpaar Prinzessin Samira (Lobeck) und Prinz Raphael (Knapp) setzte sich der närrische Reigen pünktlich um 13.31 Uhr in Bewegung. Auf die „Blaue Garde“ folgte die Symbolfigur der „Hederschbocher Faschenacht“: „Der Dicke“, von dessen Wagen Prinzessin Annika (Rhein) und Prinz Patrick (Schell) fröhlich lächelnd und Geschenke verteilend grüßten.

„Deutsches Fernsehballett“

Die Heidersbacher Musikkapelle unter der Leitung von Frank Weber sorgte für den richtigen Ton und auf ihrem Motivwagen freuten sich die Musiker über die Ernennung Heidersbachs zum Bioenergiedorf. Die Montagssportgruppe rief nochmals ihren Auftritt als „Deutsches Fernsehballett“ von der Prunksitzung und der erfolgreichen Weibersitzung am Schmutzigen Donnerstag in Erinnerung.

Der VfB Heidersbach befasste sich heuer mit sich selbst. Nach wie vor sind die Sportler nach dem Gewinn des letzten Kommunalraumturniers auf der Suche nach dem Gemeindepokal. So langsam wird die Zeit allerdings eng.

Die „Dick Do“ Fußgruppe begleitete die Narrenkappe, von der fröhlich singend und Bonbon werfend der Elferrat grüßte.

„Alex weiß alles“

Der HKMC setzte nochmals seinen Programmpunkt aus der Prunksitzung „Alexa weiß alles“ in Szene: Die verschiedenen Charaktere der dargestellten Personen und Situationen kamen beim Narrenvolk bestens an. Gerngesehene Gäste sind in „Hederschboch“ die „Alten Herren“ des VfR Fahrenbach, die auf ihrem Wagen einen Zeppelin dabei hatten und die „Jakob-Air“ darstellten. Mit einem überdimensionalen „Üwerzwerch-Car“ beteiligten sich erstmals die „Überzwerche“ aus Laudenberg und brachten trotz des miesen Wetters beste Laune mit. Zwischen die närrischen Umzugsteilnehmer mischten sich auch wieder die „Klingemänner“ aus Waldhausen, die mit einer großen Abordnung vertreten waren und „Frohsinn pur“ versprühten.

Die traditionelle Proklamation der einzelnen Programmpunkte in der Dorfmitte, bei der die einzelnen Beiträge durch „Dick Do“-Präsident Volker Noe nochmals vorgestellt und erläutert wurden, fand in diesem Jahr ob des schlechten Wetters im „Hällele“ statt. von