Limbach

MdB Alois Gerig in Limbach Aktuelle kommunalpolitische Themen auf der Ebene des Bundes und der Gemeinde diskutiert

Erweiterung der Gemeinschaftsschule am Schlossplatz vorgestellt

Limbach.MdB Alois Gerig wurde bei seinem Antrittsbesuch in der Gemeinde Limbach von Bürgermeister Thorsten Weber, Amtsleiterin Birgit Guckenhan und den Amtsleitern Uwe Grasmann sowie Klaus Rhein im Rathaus willkommen geheißen. Den Auftakt bildete ein Gespräch über die aktuellen kommunalpolitischen Themen auf der Ebene des Bundes und der Gemeinde.

Bürgermeister Weber stellte die laufenden und geplanten Maßnahmen der Gemeinde vor. Neben dem sich bereits im Bau befindlichen Feuerwehrgerätehaus in Limbach wird die Erweiterung der Gemeinschaftsschule am Schlossplatz das beherrschende Thema der Gemeinde in den kommenden Jahren sein. Mit gut neun Millionen Euro Gesamtkosten wird dieses größte Bauprojekt der Gemeinde auch mit Blick auf die Finanzierung eine große Herausforderung darstellen. Dennoch zeigte sich der Bürgermeister von der Notwendigkeit der Maßnahme überzeugt. Die einzige Gemeinschaftsschule zwischen den Mittelzentren Buchen und Mosbach wird gut angenommen. Die Schule überzeugt nicht nur durch das pädagogische Konzept, sondern auch durch eine familiäre Atmosphäre mitten im Grünen. Mit dem Erweiterungsbau werden nun auch beste räumlichen Voraussetzungen für einen optimalen Schulbetrieb geschaffen.

Förderung durch den Bund?

MdB Gerig zeigte sich von dieser Maßnahme sehr beeindruckt und betonte, dass auch der Bund erhebliche Mittel für das Thema Bildung zur Verfügung stellt, insbesondere neu auch für die Multimediaausstattung an den Schulen. Der Bürgermeister betonte, dass der künftige Unterricht mit neuen Medien bei den Baumaßnahmen schon Berücksichtigung findet. Die Gemeinde wäre für eine Förderung der damit zusammenhängenden Arbeiten aus den Bundesmitteln natürlich sehr dankbar.

Nach weiteren Themen wie Sanierungsgebiet, Bau- und Gewerbegebiete, Kinderbetreuung aber auch unverändert notwendige Maßnahmen für den Erhalt der Wasser- und Abwassereinrichtungen der Gemeinde, ging es weiter zur Besichtigung des leerstehenden Klosters in Balsbach. Bei der Fahrt zeigte sich im Übrigen einmal mehr das schlechte Mobilfunknetz auf dem Gemeindegebiet. Friedhelm Link, profunder Kenner des Klosters und seiner Geschichte, führte den Bundestagsabgeordneten und den Bürgermeister durch die leider leerstehenden Räumlichkeiten des Klosters Balsbach.

Mit dem Abschied der Clarissinnen des St. Clara-Klosters im Oktober 2015 ging eine 66-jährige Erfolgsgeschichte zu Ende. Seit diesem Zeitpunkt hofft man nicht nur in Balsbach auf eine kirchliche Folgenutzung der, wie Alois Gerig feststellte, beeindruckenden Räumlichkeiten und Außenanlagen. Derzeit zeichnet sich hier zumindest ein kleiner Hoffnungsstreifen am Horizont ab.