Limbach

Laudenberger Ortschaftsrat tagte Bürger sollen beim „Kriegerdenkmal“ mitentscheiden / Mittelanmeldungen für den Haushaltsplan 2019 ein Thema

Es gibt weder einen Zebrastreifen, noch wird das Ortsschild versetzt

Laudenberg.Vor einer großen Anzahl interessierter Bürger eröffnete Ortsvorsteher Friedbert Müller die Sitzung des Laudenberger Ortschaftsrates, an der neben dem vollzähligen Gremium auch Bürgermeister Thorsten Weber teilnahm.

Zahlreiche Fragen aus der Bevölkerung konnten beantwortet werden. So können sich die Mütter mit kleinen Kindern künftig in der alten Schule treffen. Für den endgültigen Ausbau des Falken- und Spechtwegs brachte der Bürgermeister die ihn am Tage der Sitzung erreichende, frohe Kunde mit, dass zumindest die Bewilligung der beantragten Fördermittel für die Abwasserbeseitigung erfolgen wird und die Gemeinde gewillt ist, das Projekt nun anzugehen. Dazu wird es noch eine Informationsveranstaltung mit den betroffenen Grundstückseigentümern geben, die eine gesonderte Einladung erhalten. Zum allgemeinen Bedauern scheiterten die Grunderwerbsverhandlungen zur Verlegung der Wanderbahn auf die alte Trasse. Dies wurde gerade aus Sicherheitsaspekten von allen sehr bedauert.

Beim nächsten Tagesordnungspunkt konnte der Bürgermeister Friedbert Müller für zehn Jahre im Amt des Ortsvorstehers und für 25 Jahre Tätigkeit als Ortschaftsrat auszeichnen.

Nachdem sich die Situation um das Kriegerdenkmal stark verändert hat, wurden Ortschaftsräte auf eine mögliche Verlegung in den Friedhof angesprochen. Der Ortschaftsrat möchte dazu in den kommenden Wochen eine Befragung der Laudenberger mit einem Einlegeblatt im Amtsblatt durchführen und hofft auf eine rege Teilnahme.

Bei den Mittelanmeldungen für den Haushaltsplan 2019 steht die Durchführung der Maßnahmen am Falken- und Spechtweg an erster Stelle. Daneben ist die Ausweisung von neuen Bauflächen prioritär, und die Leichenhalle sollte innen neu gestrichen werden. Die Umsetzung der Spendengelder auf dem Spielplatz wird im kommenden Jahr erfolgen.

Beim Punkt „Verschiedenes“ informierte der Ortsvorsteher unter anderem über die Ablehnung eines Zebrastreifens in der Ortsmitte aufgrund des zu geringen Verkehrsaufkommens. Auch die Versetzung des Ortsschilds aus Richtung Langenelz kommend wurde abgelehnt.

Im Friedhof soll die Hecke am Weg entlang entfernt und neu bepflanzt werden, in der Schulturnhalle müsste der Bühnenvorhang erneuert werden. Bemängelt wurde der zu schnelle Durchgangsverkehr. Geäußert wurde der Wunsch nach Räumlichkeiten für die örtlichen Vereine. Hier soll zunächst einmal der Bedarf erhoben werden, wobei der Bürgermeister auf die anstehenden Großmaßnahmen verwies, die zunächst einmal geschultert werden müssten. Mit dem Dank für die rege Mitarbeit schloss der Ortsvorsteher die Sitzung.