Limbach

Jahreshauptversammlung des VfB Heidersbach Die Renovierung des Dusch- und Kabinentraktes im „Hällele“ forderte die Mitglieder

„Es wurde viel geschafft“ lautete die Bilanz

Archivartikel

Heidersbach.Die Renovierung des Dusch- und Kabinentraktes im „Hällele“ und die Suche nach einem neuen Trainer waren die wichtigsten Herausforderungen für die Verantwortlichen des VfB Heidersbach im abgelaufenen Geschäftsjahr. Dank des guten Miteinanders im Verein wurden diese jedoch harmonisch bewältigt. Die mit den Arbeiten verbundenen Verbesserungen der Infrastruktur machen das Sporttreiben auch für künftige Generationen attraktiv.

„Es wurde viel geschafft“, resümierte der Vorsitzende Achim Rhein nochmals das Geschehen im abgelaufenen Jahr. Es war geprägt vom Umbau des Kabinen- und Duschtraktes im „Hällele“. Die besondere Herausforderung bestand darin, die Arbeiten in der Zeit vom Rundenabschluss Ende Mai bis zum Sportfest Ende Juni soweit zu verrichten, dass zumindest die Duschen wieder nutzbar waren.

Dank vieler helfender Hände ging dieser Plan auf und mittlerweile sind die Arbeiten beendet. Parallel dazu musste man einen Trainer für die erste Mannschaft suchen. Mit Jürgen Rohm konnte man dabei eine Persönlichkeit finden, die sehr gut zum Verein passt.

Mit dem sportlichen Abschneiden der ersten Mannschaft ist man aktuell sehr zufrieden. Es laufe sehr gut. Aufgrund des dünnen Kaders in der 1b-Mannschaft spielt man seit dieser Runde in einer Spielgemeinschaft mit Waldhausen und Laudenberg in der Kreisklasse B2. Dennoch sei es nach wie vor schwierig, jeden Sonntag eine Mannschaft zu stellen; ein Trend, der über kurz oder lang auch vor der ersten Mannschaft nicht Halt machen werde und dem man sich stellen müsse. Auch hier rücken Spielgemeinschaften immer näher.

Trainer Jürgen Rohm hat seine Entscheidung zugunsten des VfB Heidersbach nicht bereut. Es mache ihm Spaß und Freude, mit der Mannschaft zu arbeiten, auch wenn es bei manchen Spielen nervenaufreibend ist. Mit dem bisherigen Rundenverlauf zeigte er sich sehr zufrieden.

Besonders die Kameradschaft und die gute Organisation, vor allem auch neben dem Sportplatz, zeugen vom guten Zusammenhalt innerhalb des Vereins.

Der Spielausschussvorsitzende Heiko Neubig verdeutlichte nochmals die letzte Saison, in der die erste Mannschaft den neunten Tabellenplatz belegte. In der laufenden Runde steht man derzeit auf dem vierten Platz. Die Vorbereitung auf die laufende Runde verlief sehr gut und es gelang sogar bis ins Finale des Kommunalraumturniers der Gemeinden Limbach und Fahrenbach vorzustoßen. Danach ging es ins Trainingslager nach Langensteinbach. Nach einem etwas holprigen Rundenstart habe man sich fangen können und man wolle den vorderen Tabellenplatz bis zum Saisonende beibehalten.

Den Bericht der Ib-Mannschaft erstattete Thomas Hemberger. Er zeigte nochmals die Probleme der Vergangenheit, die zur Gründung der Spielgemeinschaft mit drei Mannschaften führten, auf. Man wolle so jedem, der Fußball spielen will, die Gelegenheit geben dies auch zu tun. Trotz des immer noch dünnen Kaders habe dies bis jetzt auch geklappt.

In der Jugendabteilung spielt man nach den Worten von Jugendleiter Holger Jakob unter dem Namen SG Limbach zusammen mit dem Nachwuchs aus den Ortsteilen Limbach, Laudenberg, Krumbach, Wagenschwend, Fahrenbach, Robern, Trienz, Sattelbach und Lohrbach. Im Ort gibt es noch eine Bambini-Gruppe, in der sich derzeit an die 20 Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sechs Jahren sportlich betätigen.

Für die Zukunft sei angedacht einen eigenständigen Verein für die Jugendarbeit zu gründen, um die anfallenden Kosten in diesem Bereich besser abdecken zu können. Trägervereine sollen die an der Spielgemeinschaft beteiligten Vereine sein.

Jakob erläuterte die Beweggründe des Ansinnens und eine damit verbundene Erhöhung der Mitgliedsbeiträge im Jugendbereich. Für den VfB gab der stellvertretende Vorsitzende Guido Zilling eine Stellungnahme dazu ab. Derzeit tue man sich schwer mit dem Gedanken, die Jugendabteilung auszulagern und es gebe noch erheblichen Gesprächsbedarf.

Dass das Sportfest die größte Einnahmequelle für den VfB ist und welche Aufwendungen für den laufenden Betrieb nötig sind, beleuchtet Kassier Michael Heid in seinem ausführlichen Bericht. Aufgrund der Ausgaben für den Umbau weist die Kasse im abgelaufenen Geschäftsjahr einen leichten Fehlbetrag auf. Immerhin wurden nach den Worten von Pius Hemberger, der die durchgeführten Arbeiten erläuterte, nahezu 85 000 Euro aufgewendet, die nur teilweise bezuschusst wurden. Ein großes Dankeschön galt den ehrenamtlichen Helfern.

Bei den Neuwahlen fungierte Ortsvorsteher Alois Hemberger als Wahlleiter. Hierbei wurde Guido Zilling als zweiter Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Als gleichberechtigte dritte Vorsitzende bereichern künftig Johannes Hemberger und Patrick Rhein den Vorstand. Michael Heid führt auch weiterhin die Kasse, vertreten wird er von seinem Bruder Benjamin.

Ralf Müller, Robert Jenske und Andreas Gramlich wurden in den Spielausschuss gewählt und Thomas Hemberger und Klemens Scheuermann kassieren die Mitgliedsbeiträge. Die Kasse wird im kommenden Jahr von Werner Gellner, Simon Grimm, Werner Sauer und Gerlinde Gramlich geprüft. von