Limbach

In Heidersbach „Dick Do-Nachwuchs“ präsentierte kunterbuntes Programm im „Hällele“

Narrenvirus bei den Kleinsten

Archivartikel

Heidersbach.Ein kunterbuntes Programm, mit Sketchen, Tänzen, Showeinlagen, Büttenreden und sogar Liedbeiträgen präsentierte der „Dick Do-Nachwuchs“ im Rahmen der Kinderprunksitzung im „Hällele“ und machte dabei deutlich, dass man sich hinter den „Großen“ absolut nicht zu verstecken braucht. Kurzweil und Gaudi waren Trumpf, der Funke sprang schnell über und beste Stimmung kennzeichnete den launigen Nachmittag.

Das närrische Spektakel begann mit dem Einzug der Minifunken, des Elferrates und des Prinzenpaares sowie der launigen Begrüßung durch die beiden Nachwuchspräsidenten Pia Swoboda und Simon Häffner, die souverän durch die Sitzung führten. Den Auftakt der gefälligen Programmpunkte bildete der schmissige Marschtanz der Minifunken, die von Janina Blatz und Denise Noe trainiert werden. Schwungvoll leiteten sie über zur Verabschiedung des alten Kinderprinzenpaares Hanna (Hemberger) und Collin (Lipski).

Mit Elan über die Bühne gewirbelt

Milena Sauer, das Nachwuchstanzmariechen der Blau-Weißen, wirbelte mit viel Elan über die Bühne und sorgte mit ihrer gekonnten Darbietung für bewundernde Blicke. Sie wird von Andreas Münch betreut. Mit Spannung erwartet war die Präsentation des neuen Kinderprinzenpaares und als Prinzessin Samira (Lobeck) und Prinz Raphael (Knapp) ins „Hällele“ einzogen, war die Freude groß.

Sie stellten sich und ihre Eltern sogleich humorvoll vor. In einem kurzen Sketch zeigten Julian Sauer und Collin Lipski dann, welche bösen Folgen es haben kann, wenn man die Kinder während dem Essen getreu der Redensart: „Beim Essen spricht man nicht“, nicht zu Wort kommen lässt.

Nach einem bis ins Detail einstudierten und temporeich vorgetragenen Marschtanz der „Blauen Garde“ (Trainer: Sophia Häffner, Jasmin Swoboda, Nadine Scheuermann-Lipski) hatten die kleinsten Akteure ihren großen Auftritt.

Die von Annika Rhein und Nadine Scheuermann-Lipski trainierten „Bambini“ im Alter von drei bis sechs Jahren kamen ohne großes Lampenfieber auf die Bühne und versetzten das Auditorium mit ihrem Tanzbeitrag „Der Pirat“ in Erstaunen. Es war toll, zu sehen, wie engagiert und konzentriert der Nachwuchs zur Sache ging.

Eine Augenweide

Das Lied „Atemlos“ von Helene Fischer kennt wohl jeder und mit der originellen Umsetzung von Raphael Knapp, unter dem Motto: „Atemlos bis es kracht, zur Hederschbocher Faschenacht“ sang sich dieser in die Herzen des Auditoriums. Die perfekt geschminkten Knie der Damen der Montagssportgruppe waren vor allen für die jüngsten Zuschauer eine Augenweide und so war es nicht verwunderlich, dass ihre Showeinlage „Das deutsche Fernsehballett“ gebührend bestaunt wurde. In geschliffenen Versen brach Franziska Kern eine Lanze für die Kinder, die besonders an Fastnacht ihre Rechte einfordern sollten. So werden künftig die Lehrer benotet und statt Bio und Mathe, steht dann „Schminken“ auf dem Stundenplan. Notfalls müssen diese Forderungen mit einer Demo vor dem Rathaus durchgesetzt werden.

Den Abschluss des bunten Programms bildete der Schautanz der Dick Do-Garden mit dem Titel „Frösche küsst man nicht“. Eine schwungvolle Inszenierung mit fantasievollen Kostümen, die beim Nachwuchs gut ankam.

Mit einem Dank an die beiden Nachwuchspräsidenten Pia und Simon und an Jasmin Swoboda, die für das Programm verantwortlich zeigte, ging es zum Finale über. Hierzu versammelten sich alle Akteure nochmals auf der Bühne um festzustellen, dass man im „närrischen Hederschboch“ schon von Kindesbeinen an mit dem „Dick Do-Virus“ infiziert wird. Und das ist auch gut so, denn dem Nachwuchs gehört die Zukunft! von