Limbach

Friedhof in Heidersbach Arbeiten abgeschlossen / Anteil der Urnenbestattungen in der Gemeinde Limbach liegt bei 60 Prozent

Neues Urnengräberfeld offiziell übergeben

Archivartikel

Heidersbach.Nachdem im Laufe der letzten Jahre die Nachfrage an Urnengräbern auch in Heidersbach stetig gestiegen ist, war es dem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher Alois Hemberger ein großes Anliegen, diesem Bedürfnis gerecht zu werden und entsprechende Urnengräber vorzuhalten. Mittlerweile sind die Arbeiten beendet und so konnte dieser Tage das neue Urnengräberfeld übergeben werden.

Bürgermeister Thorsten Weber freute sich im Rahmen der Übergabe über die gelungene Maßnahme, mit der das Gesamtbild des Friedhofs erheblich aufgewertet wird. Er führte aus, dass der Anteil der Urnenbestattungen in der Gemeinde Limbach mittlerweile bei 60 Prozent liege. Bundesweit sind es 70 Prozent. In Heidersbach stehen nun 44 Urnengräber und 38 Rasenurnengräber zur Verfügung. Hierzu war eine teilweise Neugestaltung des Friedhofs erforderlich, bei der auf 22 Kinder-, 24 Doppel- und 7 Einzelgräber verzichtet wurde. Die Planungen wurden vom Ingenieurbüro IFK aus Mosbach in enger Abstimmung mit dem Ortschaftsrat vorgenommen.

Zentrale Blumenablage

Bruno Kuk vom Ingenieurbüro erläuterte die durchgeführten Maßnahmen. Insgesamt wurden sechs Bäume gepflanzt, Wege gepflastert, Rabatten verlegt, eine Sitzbank angebracht und ein zentraler Gedenkstein errichtet. Am Gedenkstein befindet sich auch eine zentrale Blumenablage, an der in den Sommermonaten die Blumengebinde der Rasenurnengräber abgelegt werden können. Die Pflege der Anlage erfolgt durch den Bauhof.

Der Nachfrage gerecht werden

„Der Friedhof ist mit ein Aushängeschild einer Ortschaft. Hier treffen sich die Menschen und viele auswärtige Besucher gedenken hier ihrer Angehörigen. Daher ist es uns sehr wichtig, diesen Ort der Begegnung attraktiv zu gestalten und in einem ansehnlichen Zustand zu halten“, erläuterte Ortsvorsteher Alois Hemberger. Er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz und freute sich über den Abschluss der Arbeiten, mit denen man künftig der Nachfrage nach den verschiedensten Bestattungsformen gerecht werden kann. noe