Limbach

Seelsorgeeinheit

Pilgerfahrt nach Ungarn

Limbach.Ungarn war Ziel der jüngsten Pilgerfahrt der Seelsorgeeinheit Elztal-Limbach-Fahrenbach. Genauer gesagt Mariazell in der Steiermark, wo seit Jahrhunderten Wallfahrer aus Ungarn und Polen, aus Slowenien, der Slowakei und Kroatien, aus Tschechien und ganz Österreich zur Magna Mater Austriae beten, zur Gottesmutter Maria, die von den Magyaren als ihre Schutzpatronin verehrt wird.

Gebete und Gottesdienste prägten die Tage der Pilgerreise. Pfarrer Ulrich Stoffers war den Pilgern ein guter Weggefährte und Seelsorger, der mit Diakon Franz Mainz und Gemeindereferentin Petra Reiß zwei starke Helfer an seiner Seite wusste.

Als unentbehrlich erwies sich schon am ersten Abend die ungarische Reiseleiterin Marta Tabi, die ihr reiches Wissen um Geschichte und Kultur ihrer Heimat mit den Pilgern aus den Gemeinden der Seelsorgeeinheit und darüber hinaus auch aus Aglasterhausen, Asbach, Buchen und Diedesheim teilte. Vielen von ihnen brachte sie die Heimat ihrer 1946 aus Ungarn vertriebenen Eltern nahe. Marta begleitete die Gruppe zur Kàlnoker Muttergottes, durch Gyr und durch die Donaumetropole Budapest, zum Sissi-Schloss Gödöllö, in die Puszta, nach Esztergom, Sitz des Primas von Ungarn, ans Donauknie bei Visegrád und in die Künstlerstadt Szentendre.

In Szombathely erklang ein Martinslied. Hier wurde der spätere Bischof von Tours geboren, der mit einem frierenden Bettler seinen Mantel geteilt haben soll. Die Legende wirkt bis heute nach. Schließlich Mariazell, mit dem Pfarrer Ulrich Stoffers durch viele Kindheitserinnerungen verbunden ist.

An seinem Namenstag durfte er in der Basilika die Messe mit den Pilgern zelebrieren. Wie auch am letzten Reisetag in der Marienkapelle des Augustiner Chorherrenstifts St. Florian bei Linz, in dessen Gruft der Sarg des Komponisten Anton Bruckner steht.