Limbach

Feuerwehren zeigten Schlagkraft Bürgermeister und Kommandant würdigten „hervorragende Arbeit“

Unfallszenario erfolgreich gemeistert

Limbach.Der Ausrückebereich West, einer der beiden Ausrückbereiche der Feuerwehr der Gemeinde Limbach, mit den Abteilungen Limbach, Balsbach, Wagenschwend und Krumbach führte in Wagenschwend, unweit der Landesstraße, eine gemeinsame Übung durch.

Dabei zeigte der Ausrückebereich seine Schlagkräftigkeit, von der sich über die gesamte Einsatzdauer auch Bürgermeister Thorsten Weber sowie die Ortsvorsteher Gerhard Schork aus Wagenschwend und Andreas Ebert als aktiver Feuerwehrmann aus Balsbach überzeugen konnten.

Dem von der Leitstelle in Mosbach um 15.30 Uhr ausgelöste Alarm lag ein auf der Seite liegender Pkw mit einer eingeklemmten Person in der Strümpfelbrunner Straße zugrunde. Ein gerade in der Nähe der vorbeiführenden Landstraße, wegen der vielen Unfälle mit Toten und Verletzten auch „Schwarze Straße“ genannt, sehr realistisches Übungsszenario, das jederzeit auch als Ernstfall auftreten kann.

Die alarmierten Wehren trafen nach und nach an der Unfallstelle ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde umgehend der Verkehr abgesichert, die Person im Fahrzeug versorgt sowie der Brandschutz am Pkw sichergestellt. Anschließend kam das hydraulische Rettungsgerät der Abteilung Limbach mit Schere und Spreizer zum Einsatz, die eingeklemmte und verletzte Person zu retten.

Der Zugang zur Person am stark in Mitleidenschaft gezogenen Unfallfahrzeug konnte nur durch Entfernen der Türen und des Daches geschaffen werden. Eine Riegelstellung zur angrenzenden Halle wurde sichergestellt.

Gegen 16 Uhr konnte das erfolgreiche Retten und Versorgen der Person im Einsatzprotokoll vermerkt werden.

Das Augenmerk der Übung war auf das Arbeiten mit den hydraulischen Rettungsgeräten gerichtet. Die Kameraden nutzten die Unfalllage für weitere Übungen mit den Geräten am Fahrzeug, das nach der Übung in Einzelteile zerlegt war.

Bürgermeister Thorsten Weber und Kommandant Karl Wendel bedankten sich bei der Abteilung Wagenschwend für das Ausrichten und Vorbereiten der Übung.

Ihr besonderer Dank galt den 32 Einsatzkräften für ihre hervorragende Arbeit. Man könne sich auch im Ernstfall voll auf die Abteilungswehren verlassen, was sehr beruhigend sei, war man sich einig.