Lokalsport

Schach Schachklub Buchen/Walldürn unterliegt in Steinsfurt / Markus Dosch spielt seine beste Saison

Das Bangen um den Ligaverbleib geht weiter

Archivartikel

Der Schachklub Buchen/Walldürn trat in der Bereichsliga Heidelberg/Odenwald zu Hause ersatzgeschwächt gegen die favorisierte Mannschaft aus Steinsfurt an. Die 2:6-Niederlage überraschte zwar niemand, aber es wäre auch etwas mehr drin gewesen.

Als erstes musste der neue Walldürner Jugendmeister Simon Weber gegen Moritz Musselmann am achten Brett die Segel streichen. Ähnlich erging es Edgar Müsig am siebten Brett. In seiner ersten Saison in der Mannschaft kämpfte er gegen Felix Käfer wacker, aber man merkte am Ende, dass er noch turnierunerfahren ist. Den Trend konnte am vierten Brett Markus Dosch etwas stoppen. Zwar stand er zwischenzeitlich leicht besser, aber nachdem die erste Figur getauscht worden war, verpuffte der Vorteil, und er nahm das Remisangebot von Stefan Butschbacher an. Somit spielte er mit fünf aus sieben möglichen Punkten seine beste Saison.

Am Nachbarbrett erging es seinem Vater Wolfgang Dosch schlechter. Besondern herausgefordert war er, da er noch nie so weit vorne in dieser Liga spielte. Nach einer eingestellten Figur gegen Hans-Jürgen Müller waren die Figuren überlastet und er musste die Partie aufgeben. Dagegen schaffte es der Vereinsvorsitzende Bernhard Meixner am sechsten Brett gegen Torsten Müller zu remisieren. Somit gab es nur noch maximal die Möglichkeit, ein Unentschieden für die Mannschaft herauszuholen.

Dass dies eher unwahrscheinlich war, sah man auch am Spitzenbrett. Hans Leidecker konnte nur abwarten, ob Benno Fuchs ein Dauerschach forcierte oder es riskierte und auf Gewinn zu spielen. Allerdings wurde der Druck am Königsflügel so stark, dass Hans Leidecker kurz vor dem Matt stand und aufgeben musste. Damit stand die Niederlage fest und der Mannschaftsführer Stefan Dosch konnte an Brett 3 nur noch versuchen, das Ergebnis etwas abzufedern. Er ließ sich gegen Christian Jendel auf ein Endspiel mit einer Qualität weniger ein und hatte dafür nur einen Mehrbauern als Kompensation. Nach dem entscheidenden Opfer seines Gegners war es unmöglich zu ändern, dass am Ende ein Randbauer sich umwandelte. Daher gab er auf. Am zweiten Brett gab es nach einer gut geführten Partie von Joachim Münch noch einen Trostpunkt. Nachdem er Oliver Geisser dazu verleitete, eine Figur gegen zwei Bauern herzugeben, stand er so gut, dass sein Gegenüber aufgab. Positiv zu werten ist, dass mit Joachim Münch und Markus Dosch zwei Spieler vom Walldürner SK unter den zehn Punktbesten verbleiben.

Nach dieser Niederlage stehen die Buchen/Walldürner zwar noch auf keinem Abstiegsplatz, aber er rückt näher. Somit muss in den nächsten zwei Spielen noch für den Klassenerhalt gepunktet werden. do