Lokalsport

Sportkegeln Heimstärke verhilft der SKC Markelsheim gegen die TG Böckingen zum Sieg

Das Saisonziel Klassenerhalt ist jetzt schon erreicht

Die altbewährte Heimstärke verhalf der ersten Kegel-Herrenmannschaft des SKC Markelsheim auch gegen die TG Böckingen zum Sieg. Am Ende stand ein klares 6:2 (3309:3135) zugunsten der Hausherren auf der Bahnanzeige.

Einmal mehr hatte Heiko Leber die Paarung für den SKC eröffnet. Dank zwei erwähnenswerten Auftaktsätzen mit 162 und 151 Holz brachte er den tagesstärksten Gästekegler Alexander Mohr früh in Bedrängnis. Dieser gab zwar nicht auf und erkämpfte sich noch die Sätze drei und vier. Lebers beherzte Antritt in der ersten Hälfte des Einzelspiels führte jedoch dazu, dass ein 2:2 bei 584:548 Holz locker zum Mannschaftspunktgewinn ausreichte. Robin Kaltenbach fehlten gegen Luka Loncar dagegen meist ein paar Hölzer, und er musste das Einzelduell bereits vorzeitig mit 1:3 (501:523 Holz) abgeben.

14-Holz-Führung im Rücken

Mit einer 14-Holz-Führung im Rücken lösten Dirk Marquardt und Torsten Leber dann ihre Aufgaben relativ ungezwungen. Marquardt hatte dem nicht richtig in Schwung gekommenen Ante Loncar schon zwei Sätze und 31 Holz abgerungen, ehe sich die Gäste nach 60 Schub zur Einwechslung von Sime Loncar entschieden. Doch auch dieser hatte Marquardt nichts mehr zuzusetzen und musste nach einem folgerichtigen 3:1 (538:493) durch den Markelsheimer die Bahn als Verlierer verlassen. TG-Kegler Hrvoje Loncar präsentierte sich zwar deutlich treffsicherer, war dem lange sogar auf 600-Holz-Kurs liegenden Torsten Leber aber ebenso wenig gewachsen. Auch diese Einzelpaarung endete 3:1 (570:529) für die Hausherren.

Vorsprung ausgebaut

Timo Leber baute den zwischenzeitlichen Vorsprung von 100 Holz dann noch weiter aus. Erneut kegelte er als bester Mann des Tages seinen Gegner Dominik Vedric regelrecht schwindlig und ließ ihn mit einem 4:0 nach Sätzen bei 575:499 Holz chancenlos hinter sich zurück. Helmut Freymüllers hauchzarte Niederlage nach einem 2:2 bei 541:543 Holz gegen Ante Loncar jun. war deshalb zu verschmerzen, und die Mannschaft freute sich über das rechnerische Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt. Ähnlich siegeshungrig zeigte sich die zweite Mannschaft des SKC Markelsheim im Heimkampf gegen die Goldene 13 aus Öhringen, welcher mit 7:1 (3181:3062) nicht weniger souverän gewonnen wurde. Auch in diesem Spiel brachte Timo Leber die SKC-Kegler mit einem unantastbaren 4:0 (558:486) gegen Ralf Hofmann auf die Siegesstraße. Christian Freymüller setzte sich gegen Klaus Reisser nach einem 2:2 verdient mit 555:545 Holz durch. Positiv verliefen auch die Zweikämpfe in der Mittelpaarung. Alois Schneider siegte mit 2,5:1,5 (541:528) gegen Timo Streeb. Steffen Lehr hatte drei Sätze auf seine Seite gezogen, so dass er den Mannschaftspunkt trotz Gleichheit des Gesamtergebnisses zwischen ihm und Edmund Scheerle (514:514) für sich verbuchen durfte. Gerd Reißenweber fand nicht zu seinen vollen Kräften. Der ab Schub 41 für ihn eingewechselte Tobias Müller schaffte es nicht mehr das Duell gegen Jan Schombierski umzubiegen, so dass man nach einem 1:3 (485:535) den Ehrenpunkt an die Gäste abzutreten hatte. Bruno Lang übertrumpfte Bernhard Stock mühelos mit 3:1 (528:454).

Die dritte, gemischt spielende Mannschaft des SKC Markelsheim trat in einem Vorentscheidungsspiel um die Meisterschaft in der Bezirksklasse C Nord Ostalb Hohenlohe auswärts bei der SG Oberbalbach/Laudenbach an. Die beiden Titelanwärter trennten sich in einem erst durch die drittletzte Kugel entschiedenen Match mit einem 4:4-Unentschieden (2831:2879).

Große Mühe

Wie schon in den letzten beiden Partien, hatten die SKC-Akteure große Mühe, sich gegenüber ihren Kontrahentinnen und Kontrahenten zu behaupten. Einzig Tobias Müller und Stefanie Freymüller fuhren ihre Mannschaftspunkte ein. Juliane Neft scheiterte in einem Herzschlagfinale knapp an ihrem Rivalen. Über die bessere Gesamtholzzahl retteten die Gäste jedoch zumindest das Remis, welches gleichzeitig zur sicher feststehenden Meisterschaft führte. Die Spielstatik (aus Markelsheimer Sicht): Lehr M. – Herrmann A. 0:4 (443:533); Müller T. – Fleck E. 4:0 (545:432); Freymüller D. / Rumm M. (ab Schub 15) – Mayer B. 1:3 (471:453); Glaser M. – Brecht M. 1:3 (446:474); Freymüller St. – Mühleck F. / Selig W. (ab Schub 26) 4:0 (484:405); Neft J. – Fiedler E. 2:2 (508:516). skc