Lokalsport

Fußball, Kreispokalhalbfinale Bereits heute, Dienstag, trifft der FC Donebach auf den TSV Buchen

Der FC Schweinberg fordert am Mittwoch den TSV Rosenberg

Archivartikel

Bereits am heutigen Dienstag findet das erste Kreispokal-Halbfinale im Fußballkreis Buchen zwischen dem FC Donebach und dem TSV Buchen statt. Angepfiffen wird die Partie um 18.30 Uhr auf dem Sportgelände des FC Donebach.

Die Generalprobe ist beiden Mannschaften schon mal geglückt, denn am Wochenende gewann Donebach gegen Osterburken II und der TSV Buchen nahm drei Punkte aus dem Erftal mit. Nun aber steht das Halbfinale im Kalender der beiden Tabellennachbarn der Kreisliga Buchen. Der TSV steht zwei Punkte vor der Heimmannschaft, hat allerdings auch eine Partie mehr auf dem Konto.

Spiel durchbringen

„Wir wollen unser Spiel durchbringen, dass muss das oberste Gebot sein. Wir wollen unseren Fußball durchbringen und nicht nach dem Gegner schauen“, so Buchens Abteilungsleiter Bernhard Schwing. „Es wird keine extra Umstellung geben. Wir wollen weiterhin so spielen wie bisher auch“, hört man aus Kreisen des FC Donebach.

„Donebach ist ein sehr kampfstarkes Team. Dessen Trainer Dietmar Manz ist bei uns sehr bekannt und er wird die Mannschaft sicherlich top auf uns einstellen. Der FCD hat mit Michael Schnetz, bisher vier Saisontreffer, einen Topstürmer auf deren Seite, auf den man besonders aufpassen muss“, so Schwing. „Es wird auf die Tagesform ankommen“, da waren sich beide Verantwortliche einig.

Bei den Mannen von Dietmar Manz wird voraussichtlich Andre Hört ausfallen, der am Sonntag mit einer Schulterverletzung vom Platz musste. Ansonsten werden alle Mann an Bord sein. „Wie schon gesagt, wird die Tagesform dieses Spiel entscheiden. Ich sehe uns nicht als Favorit, nur weil wir erst aus der Landesliga abgestiegen sind. Donebach hat ein Heimspiel und wird mit Sicherheit alles daransetzen, vor den eigenen Fans dieses zu gewinnen. Doch wir sind spielerisch und technisch gut und müssen als Team in Donebach auftreten, dann ist auf jeden Fall was drin. Jedoch wird es eine enge Angelegenheit“, so der Buchener Abteilungsleiter.

Besonderes Spiel

Ein besonderes Spiel wird es auch für Donebachs Torhüter Holger Jakob. Mit 49 Jahren kam er vor der Saison vom SV Wagenschwend und will sich ähnlich wie Thorsten Hauck (im vergangenen Jahr Pokalsieger mit dem VfL Eberstadt) in die Geschichtsbücher beim FCD eintragen und sein Team ins Finale bringen.

Der morgige „Tag der deutschen Einheit“ am 3. Oktober steht ganz im Zeichen des Fußballs beim FC Schweinberg. Um 10 Uhr ruft die AH des FCS zum Weißwurstfrühstück auf und um 15 Uhr spielt im zweiten Kreispokal-Halbfinale der FC Schweinberg gegen den TSV Rosenberg. Die Einheimischen haben an Rosenberg noch immer gute Erinnerungen: Ob der Pokalsieg 2017 oder nicht zuletzt der glückliche 2:1-Erfolg in der Liga. Dennoch geht der TSV als Favorit in die Partie, auch wenn sie das selbst nicht so sehen: „Wir sehen uns nicht als Favorit. Letzten Sonntag haben wir gegen Schweinberg verloren und der Pokal schreibt ja bekanntlich seine eigene Geschichte. Wir haben aber etwas gut zu machen“, so TSV-Coach Christoph Meier gegenüber den FN.

Am Sonntag feierte Kim Schöne sein Debüt auf der Trainerbank des FC Schweinberg – doch nicht erfolgreich, denn die Schweinberger verloren 0:4 gegen Götzingen/Eberstadt. „Natürlich hätte ich mir einen anderen Einstand gewünscht, aber auch für die Spieler war vieles neu. Es war ja kein Trainerwechsel aus sportlicher Not, sondern privat, und dann kommt da jetzt jemand und will etwas ganz anderes. Das war für die Spieler wahrscheinlich etwas schwer zu verarbeiten“, so Schöne.

Dennoch ist eines klar: Wer im Halbfinale steht, will ins Finale. Meier: „Das geht nur mit Leidenschaft, Willen, Laufbereitschaft und Teamgeist. Man muss immer hellwach sein, den Gegner bearbeiten und im besten Fall immer einen Schritt schneller und weiter sein.“

An Stellschrauben drehen

Die Schweinberger müssen noch an einigen Stellschrauben drehen, wenn sie gegen Rosenberg eine Chance haben wollen: „Wir müssen viel aggressiver spielen und in die Zweikämpfe gehen, das ist das A& und . Die Motivation kommt bei so einem Spiel von ganz alleine.“ Die Rosenberger sind nach ihrem Erfolg im Topspiel gegen Schloßau favorisiert, doch die Schweinberger sind auch nicht zu unterschätzen. Christoph Meier: „Schweinberg ist eine kompakte Mannschaft, die das ganze Spiel kämpft und alles versucht, es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen.“

Der FCS muss jedoch verletzungsbedingt auf einige Stammkräfte verzichten, das könnte am Ende den kleinen, aber feinen Unterschied machen.