Lokalsport

Fußball Johannes-Diakonie war Ausrichter der „Nordbadischen“ für Menschen mit Behinderung

Der Wermutstropfen ist das eigene Abschneiden

Es waren nahezu englische Verhältnisse: Bei den 32. Nordbadischen Fußballmeisterschaften für Menschen mit Behinderung mussten die Spieler mit einigen Wetterkapriolen zurechtkommen. Schien am Vormittag noch die Sonne, setzte es am Nachmittag heftige Regenschauer mit Wind, bevor zur Siegerehrung wieder die Sonne herauskam.

Trotz dieser wechselnder Wetterverhältnisse kämpften die 21 teilnehmenden Teams bei dem Turnier auf dem Gelände der Johannes-Diakonie mit Leidenschaft um Tore und Punkte. Schließlich ging es um die Teilnahme an den Landesmeisterschaften am 20. Juli in Stuttgart, für das sich jeweils die beiden Erstplatzierten in jeder der vier Kategorien qualifizierten. Veranstalter des Nordbaden-Turniers war Special Olympics Baden-Württemberg.

In der Kategorie A machten nur drei Mannschaften den nordbadischen Meistertitel unter sich aus, da zwei Teams überraschend abgesagt hatten. Erster wurde die ATW Mannheim 1 vor der Johannes-Diakonie 1 und den Murgtal-Werkstätten 1 aus Gaggenau. In Kategorie B siegten die Hagsfelder Werkstätten aus Karlsruhe vor den Diakoniewerkstätten Rhein-Neckar (Mannheim). In der Kategorie C standen die Murgtal-Werkstätten II auf Platz eins vor den Caritas-Werkstätten aus Gerlachsheim. In Kategorie D gewann HWK Neureuth (Karlsruhe) den Titel vor dem Team der AWO aus Mosbach.

Dass der Gastgeber Johannes-Diakonie Mosbach bei vier gemeldeten Mannschaften nur eine zum Landesfinale nach Stuttgart schicken kann, war angesichts eines stimmungsvollen Nordbaden-Turniers allenfalls ein kleiner Wermutstropfen.