Lokalsport

Stadtrat Aub Vereine mit sportlicher Betätigung haben Wünsche an die Gemeinde

Ganz oben steht eine Mehrzweckhalle

Aub.Ratsmitglied Karlheinz Krieger informierte den Auber Stadtrat bei dessen jüngster Sitzung über die Ergebnisse des „Workshop Sport in Aub“. Dazu hatten sich Verantwortliche aus den Vereinen und Gruppierungen getroffen, die Angebote an sportlicher Betätigung in Aub machen. Die Anregung dazu hatte der TSV Aub gegeben.

Vom Schützenverein bis zum Tennisclub, von Narrhutia bis zur Wasserwacht, von verschiedenen Tanzgruppen bis zum Fußballverein stellten die Sportanbieter zusammen, welche Aktivitäten und Angebote sie derzeit den Bürgern machen können, wie sich der Sportbereich weiter entwickeln könnte und welche Maßnahmen dafür erforderlich sind.

Die Workshop-Teilnehmer arbeiteten nicht nur die bestehende Situation der Sportmöglichkeiten für die verschiedenen Altersgruppen in Aub heraus, sondern äußerten auch vielfältige Wünsche, die Situation zu verbessern. Ganz oben auf der Wunschliste stand eine Mehrzweckhalle, in der ganzjährig und wetterunabhängig Sport getrieben werden könnte. Aber auch ein „Trimm-dich-Pfad“ oder eine Fahrradgruppe wurden gewünscht.

Verschiedene Teilnehmer des Workshops regten an, die zahlreichen Möglichkeiten sportlicher Betätigung zusammenzustellen, um die Bevölkerung und besonders Neubürger über die Möglichkeiten und Ansprechpartner zu informieren. Selbst einfache Dinge wie der Wunsch nach einem Sportbeauftragten im Stadtrat oder die bessere Absprache der Trainingszeiten der verschiedenen Sportarten stehen auf der Wunschliste. Die vorhandenen Sportstätten sollten besser gepflegt werden, auch unter Beteiligung der Stadt. Krieger empfahl, den Kontakt zu den Verantwortlichen nicht abreißen zu lassen. Die Workshop-Teilnehmer waren nach seinen Ausführungen alle sehr aktiv bei der Sache. Das Angebot an Sportmöglichkeiten in einer so kleinen Gemeinde nannte er gigantisch: „Wir stellen es bloß nicht immer richtig dar. Da muss man erst einmal eine Gemeinde in der Region finden mit einem derart vielseitigen Angebot“, so Krieger.

Roman Menth stellte die Frage, wie man seitens der Stadt weitermachen wolle. Die Wünsche beispielsweise nach einem weiteren Tennisplatz oder einem Trainingsplatz für die Fußballer seien groß. Auch das Thema Mehrzweckhalle sollte nicht aus den Augen verloren werden.

Für Theo Theuerkaufer muss der Sportverein darüber nachdenken, ob nicht grundsätzlich ein anderes Gelände als das Areal an der Gollach besser geeignet wäre: „Alles, was da unten passiert, ist ein Gewurstel,“ sah er die Situation.

Bürgermeister Robert Melber stimmte dem zu. Für eine große Lösung müsse das Sportgelände an der Gollach ganz ersetzt werden, da müssen ein Sportheim für alle Sporttreibenden errichtet werden mit ausreichend Platz und Infrastruktur: „Wir werden das nicht aus den Augen verlieren,“ versprach der Bürgermeister. ag