Lokalsport

Sportkegeln Herren des SKC Markelsheim straucheln erneut

Gegen Mettingen recht deutlich verloren

Die erste Herrenmannschaft des SKC Markelsheim strauchelte auswärts erneut. Die Partie beim SV Mettingen ging mit 2:6 bei 3257:3375 Holz am Ende recht deutlich und nicht unverdient verloren. In zu vielen der Einzelduelle wurden die Markelsheimer von den mannschaftlich sehr geschlossen kegelnden Mettingern ergebnismäßig abgehängt.

Schwerer Kampf

Bereits die beiden Markelsheimer Startspieler hatten schwer zu kämpfen. Heiko Leber gelang es zu keinem Zeitpunkt, Anschluss an Giovanni Sanna zu halten. Er verlor sein Spiel glatt mit 0:4 bei 519:582 Holz. Dirk Marquardt zeigte zwar eine äußerst ansprechende Leistung, stand jedoch Marko Gasparac, dem besten Kegler des Tages gegenüber. So blieb auch ihm nichts anderes übrig, als eine bittere 1:3-Niederlage bei 560:587 Holz hinzunehmen. Somit mussten die SKC-Kegler schon nach dem ersten Spieldrittel einem Rückstand von 90 Holz hinterherlaufen. Dieser sollte im mittleren Spielabschnitt allerdings noch weiter anwachsen. Obwohl sich Helmut Freymüller in keiner schlechten Verfassung präsentierte, reichte sein 2:2 bei 544:564 Holz gegen Patrick Konrad nicht zum Mannschaftspunktgewinn. Torsten Leber glückte es dagegen, den Mettinger Lauf ein wenig zu unterbinden. Er entschied das Einzelspiel gegen Ralf Benz mit 2:2 bei 576:568 Holz knapp zu seinen Gunsten. In Summe brachte dies den SV Mettingen nicht ernsthaft ins Wanken. Vielmehr hatte sich der Abstand zwischen den beiden Teams auf zwischenzeitlich 102 Holz erhöht. Timo Leber bewies noch einmal echten Kampfgeist. Nach zwei verlorenen Auftaktsätzen rettete er gegen Mike Konrad noch einen zweiten Mannschaftspunkt mit 2:2 bei 550:531 Holz. Der Zweikampf zwischen Björn Maurer und Milorad Babic nahm einen ähnlichen Verlauf. Nur dieses Mal lag der Vorteil beim 2:2 nach Sätzen mit 508:543 Holz klar und unstrittig nicht auf Seiten des SKC-Spielers.

Auch bei der zweiten Mannschaft war an diesem Wochenende unerwartet Sand ins Getriebe geraten. Gegen die SG Essingen II musste sie eine 1:7-Auswärtsschlappe bei 2984:3034 Holz einstecken. Gerd Reißenweber und Christian Freymüller gaben schon in der Startpaarung beide Mannschaftspunkte ab. Reißenweber hatte dabei etwas Pech gehabt, sein Wettkampf war mit einem 2:2, aber einem um nur drei Holz schlechteren Gesamtergebnis geendet. Den Markelsheimer Ehrenpunkt griff sich Alois Schneider in der Mittelpaarung. Steffen Lehr scheiterte gegen seinen Kontrahenten dagegen verhältnismäßig eindeutig. Auch für Tobias Müller und Bruno Lang war in der Schlussachse nichts mehr zu holen. Kurios war hierbei, dass Lang mit 527 Holz nicht nur das höchste Tageseinzelergebnis erzielte, sondern auch 18 Kegel mehr als sein Gegenspieler zu Fall brachte. Der Punktgewinn blieb ihm aufgrund eines 1:3 nach Sätzen dennoch verwehrt.

Die Spielstatistik aus Markelsheimer Sicht: Reißenweber G. – Sauter P. 2:2 (497:500); Freymüller Ch. – Sauter T. 1:3 (504:526); Schneider A. – Weber F. 3:1 (495:490); Lehr St. – Hilf U. 492:524 (1:3); Müller T. – Angerbauer H. 2:2 (469:485); Lang B. – Klemmer H. 1:3 (527:509).

Die dritte, gemischt spielende Mannschaft blieb im Heimspiel gegen den SKC Gaisbach mit einem 6:2 bei 2828:2660 Holz auch weiterhin auf der Erfolgspur. Zunächst hatte sich die Partie, als eine sehr enge und ausgeglichene Angelegenheit erwiesen. In der Startpaarung teilten sich beide Teams die Punkte. Auch in der Mittelachse wurden die zu vergebenden Mannschaftspunkte zwischen den Teams aufgeteilt.

Schlussspieler entschieden

Das Mannschaftsgesamtergebnis lautete nun jedoch mit 36 mehr gespielten Kegeln zugunsten der Hausherren. Es lag an den Schlussspielern die Entscheidung herbeizuführen. Dieser Pflicht kamen Stefanie Freymüller und Juliane Neft für den SKC Markelsheim nach. Sie sorgten für die schlussendliche Deutlichkeit des Markelsheimer Sieges.

Das Spiel in Zahlen: Glaser M. –Lipp S. 2:2 (452:455); Lehr M. – Layer J. 2:2 (481:480); Rumm M./Kuhnhäuser St. (ab Schub 93.) – Horst H. 1:3 (415:421); Freymüller D. – Layer B. 4:0 (478:434); Neft J. – Layer P. 4:0 (518:434); Freymüller St. – Nussberger J. 2:2 (484:436). JN