Lokalsport

Schießen, Bezirkspokal Ailringen beherrscht die Szene

Klarer Sieger mit 1917 Ringen

Nach dem Vierer-Finale in Künzelsau, das vom späteren Sieger klar beherrscht wurde, ging das Team der SGi Ailringen mit 1917 Ringen nach 2008 zum zweiten Mal als Sieger des Luftgewehr-Bezirkspokals Hohenlohe hervor. Auf Platz zwei schoss sich mit 1878 Ringen der als Favorit angereiste SVNG Geifertshofen, vor dem SV Bölgental mit 1828 Ringen und dem SV Hengstfeld mit 1748 Ringen. Der Wettbewerb wurde nach mehrheitlichem Wunsch der teilnehmenden Mannschaften wieder nach dem alten Modus absolviert, wonach fünf Schützen in die Wertung kommen.

Schon in den drei Vorrunden deuteten die Akteure um Pokalleiter Markus Baumann an, dass heuer mit ihnen zu rechnen sein wird, denn in der ersten und dritten Runde erzielte man mit 1909 und 1920 Ringe - gleichzeitig bestes Ergebnis des Wettbewerbs und jeweils das höchste Mannschaftsergebnis. Zudem durfte der frisch gebackene Pokalgewinner das Privileg für sich in Anspruch nehmen, mit 1936 Ringen das höchste seit 1986 erzielte Ergebnis erzielt zu haben.

Für Ailringen kamen Tobias Albrecht (378), Isabell Hofmann (382), Marco Wunderlich (382), Sinja Wolpert (385) und Andreas Hasenfuß in die Wertung, der mit 390 Ringen auch das beste Ergebnis aller Teilnehmer der vier Mannschaften markierte. Am Erfolg beteiligt waren außerdem Corina Saam, Susanne Wacker und Markus Baumann mit 374, 370 und 367 Ringen.

Der Weg ins Finale

Auf dem Weg ins Finale setzte sich Ailringen gegen Gaildorf (1909:1863), Leukershausen (1876:1747) und Niederstetten (1920:1883) durch. Geifertshofen qualifizierte sich über Weißbach (1851: 0/ nicht angetreten), Beimbach (1891:1870) und Dörrmenz-Ruppertshofen (1915:1858). Bölgental schaffte es mit Freilos im ersten Wettkampf, über Mergentheim (1888:1858) und Oberfischach (1855: 0/ nicht angetreten). Finalplatz Nummer vier sicherte sich Hengstfeld über Wachbach (1880:1686), Westernach (1856:1799) und Ellrichshausen (1864:1802). Ursprünglich waren 27 Mannschaften gemeldet, zwei davon traten jedoch nicht an.

Der Blick in die Statistik dieses Traditionswettbewerbs zeigt, dass dieses Finale doch sehr hochkarätig besetzt war. Denn mit Geifertshofen war nicht nur der Rekordhalter (acht Siege) und der Pokalsieger der vergangenen sechs Jahre dabei, sondern auch der Seriensieger vergangener Jahre, Hengstfeld (sieben Siege, zuletzt 1998). Der Vierte im Bunde war der SV Bölgental. Zwar durfte man sich noch nie in die Siegerliste eintragen, doch neun Finalteilnahmen sprechen für sich.

Interessant ist auch die Tatsache, dass Geifertshofen, Ailringen und Bölgental zum dritten Mal im Finale aufeinander trafen - und sich dann stets in genannter Reihenfolge platzierten. Dieses Mal drehte der frisch gebackene Pokalsieger die Reihenfolge zu seinen Gunsten um, denn Erfolge der vergangenen Jahre zählten in Künzelsau nicht.

Nach der Meisterschaft in der KK Bezirksoberliga (1. Mannschaft), dem Titel in der KK Bezirksliga (2. Mannschaft) und dem Bezirks-Pokalsieg reihe sich das Jahr 2017, so Markus Baumann, als eines der erfolgreichsten Jahre in die Vereinsgeschichte der SGi Alringen ein.

Trotz der sportlich hervorragenden Leistungen bleibt von diesem Finale ein kleiner Wermutstropfen, denn nach elf Jahren überaus erfolgreicher Tätigkeit verabschiedet sich Markus Baumann als Leiter des Bezirkspokals Luftgewehr. Bleibt zu hoffen, dass es gelingt, einen Nachfolger beziehungsweise eine Nachfolgerin zu finden, um diesen so traditionsreichen Wettbewerb in eine gesicherte Zukunft zu führen.

Bewerbungen nimmt ab sofort das Bezirksschützenmeisteramt des Schützenbezirks Hohenlohe entgegen. habe