Lokalsport

Schach Personell geschwächter SK Buchen-Walldürn schaffte dennoch das dritte Unentschieden

„Ohne drei“ zu einem 4:4

Nachdem der SK Buchen-Walldürn die ersten zwei Heimspiele zu Hause absolviert hatte, ging es in Runde drei der Bereichsliga Nord zu den Schachfreunden nach Heidelberg. Leider gab es zahlreiche Ausfälle zu beklagen, weshalb die Reise mit lediglich fünf Spielern angetreten wurde, was somit noch vor Beginn der Partien einen kampflosen 0:3-Rückstand bedeutete.

Davon ließen sich die Gäste allerdings nicht entmutigen und Stefan Dosch sorgte mit einem stark ausgeführten Angriff immerhin für das zwischenzeitliche 1:3. Später legte Bastian Röse einen weiteren vollen Punkt nach und auch Joachim Münch brachte immerhin einen halben Punkt auf das Konto der Walldürner bringen, weshalb der Zwischenstand von 2,5:3,5 bereits deutlich positiver aussah.

Da in den letzten beiden Partien die Vorteile ebenfalls klar auf Seiten der Walldürner lagen, schien der nahezu unvorstellbare Auswärtssieg plötzlich realistisch. Markus Dosch gelang dann auch in einem souverän geführten Endspiel die Entscheidung. Am Spitzenbrett war Hans Leidecker ebenfalls kurz davor, seinen Gegner Schach Matt zu setzen, übersah allerdings nach einem fünfeinahl Stunden andauernden Kampfs den letzten Ausweg für seinen Gegner, der diesen für ein Dauerschach und damit zum Remis nutzte.

Der Endstand lautete somit, wie schon in den ersten beiden Partien der Walldürner, 4:4. Der Punktgewinn ist, angesichts von drei fehlenden Spielern, ein großer Erfolg und wird im Kampf um den Klassenerhalt noch sehr wertvoll werden. br