Lokalsport

Schießen Niederstetten gewinnt den Bezirkspokal Hohenlohe der Luftgewehrschützen

Seriensieger Hengstfeld verliert wegen eines Rings

Archivartikel

Aus dem Vierer-Finale des Luftgewehr-Bezirkspokals Hohenlohe in Niederstetten, das auf den Schießbahnen des späteren Siegers stattfand, ging das Gastgeberteam SAbt Niederstetten des neuen Pokalleiters Oliver Augst mit 1907 Ringen als Sieger hervor. Von den Finalisten des Vorjahres schaffte es lediglich die SGi Ailringen, sich erneut zu qualifizieren. Mit 1900 Ringen schoss sich der insgeheim als Mitfavorit gehandelte letztjährige Sieger auf Platz zwei. Auf Platz drei landete die DMSG Bad Mergentheim mit 1891 Ringen. Die SGi Gaildorf musste sich mit 1862 Ringen und Platz vier zufriedengeben, war allerdings mit dem Handicap von nur fünf Akteuren angetreten, womit kein Streichresultat möglich war.

Schon in den drei Vorrunden deuteten die Akteure des SAbt Niederstetten um die Deutsche Meistern Ronja Weidmann an, dass mit ihnen zu rechnen sein wird. Denn mit klaren Siegen über die SVNG Geifertshofen (1903:1882), den Vorjahreszweiten und Rekordhalter des Wettbewerbs (acht Siege), den SV Jagstheim (1919:1867) und gegen den SV Oberfischach (1863:1797), zog man in das Finale ein. Mit 1919 und 1903 Ringen erzielte man jeweils das höchste und zweithöchste Mannschaftsergebnis des gesamten Wettbewerbs, womit man sich automatisch in die Favoritenrolle hineingeschossen hatte, der man dann auch vollauf gerecht wurde.

Für den neuen Pokalgewinner kamen Sabine Augst (386), Ralf Kleinheinz (377), Benjamin Naser (382), Florian Naser (379) und Ronja Weidmann (383) in die Wertung, die im Wettkampf in Runde zwei gegen den SV Jagstheim mit 392 Ringen auch das höchste Einzelergebnis des gesamten Wettbewerbs erzielte. Mit zum Gesamterfolg der Mannschaft trugen weiter Oliver Augst (369), Nils Götzelmann (357) und Michael Wittmann (374) bei.

Letztjährigen Dritten besiegt

Pokalverteidiger SGi Ailringen, mit Freilos in der ersten Runde, qualifizierte sich über den SV Edelfingen (1894: 1876) und den SV Westernach (1892:1841). Die DMSG Bad Mergentheim schaffte dies mit Freilos im ersten Wettkampf, über den SV Wachbach (1874:1858) und den SV Bölgental (1874:1816), den letztjährigen Dritten. Finalplatz Nummer vier sicherte sich die SGi Gaildorf über den SV Beimbach (1886:1866), den SV Dörremenz-Ruppertshofen (1863:1882) und den SV Oberkessach (1878:1818). Wie im Vorjahr waren 27 Mannschaft gemeldet, die erstmals dann alle auch zum Wettbewerb antraten, im Gegensatz der Jahre zuvor.

Der Seriensieger vergangener Jahre, der SV Hengstfeld (sieben Siege in Folge, zuletzt 1998), musste sich mit dem knappsten aller Ergebnisse (1834:1835), in der zweiten Runde dem SV Oberkessach geschlagen geben. Es sei noch erwähnt, dass Tobias Albrecht (SGi Ailringen) und Simon Schühl (DMSG Bad Mergentheim) mit jeweils 387 Ringen die besten Einzelergebnisse erzielten, vor Sabine Augst (SAbt Niederstetten) mit 386 und Michael Krank (DMSG Bad Mergentheim) mit 385 Ringen.

Pokalleiter Oliver Augst, der bei seiner Premiere alles im Griff hatte, durfte sich nicht nur über den Erfolg seiner Mannschaft freuen, sondern auch über das Lob von den Final- Teilnehmern ob der sehr guten Organisation der Finalkämpfe. (habe)