Lokalsport

Kreisklasse A Buchen Einige Vereine haben vor dem Start ins neue Jahre ihre Weichen in Sachen Trainer schon gestellt / Im Erftal geht es nur noch ums „Ärgern“

Spitzenreiter Schlierstadt vor lockerem Aufgalopp

Eigentlich wollten die FN, analog zur Landes- und Kreisliga in der Vorwoche, heute auch eine Umfrage unter den Mannschaften der Kreisklasse A Buchen veröffentlichen. Die einzelnen Verantwortlichen wurden auch früh genug angeschrieben. Allerdings waren die Rückläufe, auch nach erneuter Nachfrage, sehr, sehr spärlich. Deshalb veröffentlichen wir heute nur Informationen der Vereine, die „mitgemacht“ haben. Beim Rest bleibt es bei einer „normalen“ Vorschau.

TTSC Buchen – SV Großeicholzheim. Das Prunkstück der Heimmannschaft ist eindeutig die Offensive, denn pro Partie trifft Buchen im Schnitt dreimal. Die Gäste aus Großeicholzheim stehen im Mittelfeld der Tabelle, jedoch hat man nur vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Ob man allerdings gegen den offensivstarken TTSC punkten kann, bleibt abzuwarten.

SpG Oberwittstadt/Ballenberg II – SpG Sindolsheim/Rosenberg II. Ohne jegliche Neuzugänge starten die Gäste nach der Winterpause ins Jahr 2019. Im Gespräch mit Noch-Trainer Lukas Geider gab der an, dass man die Saison mit einem einstelligen Tabellenplatz abschließen möchte. Geider wird im Sommer Trainer des SV Seckach. Im Duell gegen Oberwittstadt/Ballenberg II wird man sehen, ob die Gäste etwas an ihrer in der Hinrunde laschen Defensivarbeit gearbeitet haben.

SpG Rippberg/Wettersdorf-Glashofen – SpG Krautheim/Westernhausen. „Mit dem aktuellen Punktestand können wir nicht zufrieden sein. Uns hat in einigen Spielen die Erfahrung gefehlt, um etwas mitzunehmen. Das Abwehrverhalten muss besser werden, damit wir noch den einen oder anderen Punkt einfahren“, so der Coach der Heimmannschaft Reiner Edelmann. Doch zum Auftakt wartet ein harter Brocken auf die „Edelmänner“. Die Gäste aus dem Jagsttal kommen mit breiter Brust nach Rippberg, denn man spielte eine erfolgreiche Vorrunde.

SV Schlierstadt – FV Laudenberg. „Den Platz an der Sonne behalten“, so lautet das Ziel von Jürgen Göbes, Trainer des SV Schlierstadt. Mit dem gleichen Kader wie in der Hinrunde will man mit einem Sieg gegen den FV Laudenberg starten. „Die Saison läuft besser als gedacht. Wir haben kein Spiel verloren und nur eines unentschieden gespielt, was will man mehr“, so Göbes. Dennoch fügte er an, dass seine Mannschaft vor allem an das Spiel ins letzte Drittel und an der Chancenverwertung arbeiten muss. Kann die Mannschaft dies schon zu Rundenbeginn umsetzen?

SV Hettigenbeuern – Hardheim/Bretzingen II. „Nach einer schwachen Vorbereitung war schon abzusehen, dass es eine sehr schwierige Runde für uns werden würde. Dies bestätigte sich bis jetzt auch“, so Timo Schreiner, zusammen mit Erik Peinl Trainer der „SG“. Das muss besser werden bei den Erftälern: „Ein stabileres Mittelfeld, eine stabile Abwehr und eben dann die wenigen Chancen, welche man bekommt, muss man dann eben auch machen. Den Klassenerhalt hat man abgeschrieben, nun gelte es, den einen oder anderen Gegner zu ärgern. Neu zur Rückrunde sind Lukas Roso (Höpfingen) und Steffen Hippler (eigene Jugend). Nicht mehr zum Kader gehören: Oliver Withopf und Mirko Engels Mirko (beide Höpfingen). Vom SV Hettigenbeuern heißt es: „Durch die vielen eingesetzten Spieler und so gut wie nie die gleiche Startelf in zwei aufeinanderfolgenden Spielen können wir mit der Vorrunde ganz zufrieden sein. Da wir auch viele Studenten und Schichtarbeiter haben, die nicht immer trainieren können, ist die aktuelle Position zufriedenstellend. Da wir in der Rückrunde neun Heimspiele und nur drei Auswärtsspiele haben, könnten wir den einen oder anderen Punkt mehr als in der Vorrunde holen – natürlich nur, wenn sich nicht so viele Spieler verletzen wie in der Vorrunde. Das Ziel ist und bleibt natürlich der Klassenerhalt. Wir haben mit David Palomo zwei neue Spieler dazu bekommen, die aber seit einiger Zeit kein Fußball gespielt haben und erst mal wieder Spielpraxis sammeln müssen. Besser muss unsere Chancenverwertung werden und dass wir nicht so viele Gegentore bekommen“, sagt Trainer Udo Hemberger, der zusammen mit „Co“ Michael Seifert schon für die neue Runde verlängert hat.