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Schach Erstes Spiel des SK Buchen-Walldürn in der Bereichsliga Nord Staffel 2 endet mit einem 4:4-Unentschieden gegen den SC Dielheim

Von Siegerstraße wieder abgekommen

Nach dem Aufstieg begann für den SK Buchen-Walldürn nun die Saison in der Bereichsliga Nord Staffel 2. Der erste Gegner SC Dielheim war in der vergangenen Saison aus der Landesliga abgestiegen. Die Partie endete mit einem 4:4-Unentschieden, was durchaus eine kleine Überraschung für die Spieler des SK Buchen-Walldürns war.

Die erste Partie fand nach gut einer halben Stunde ein schnelles Ende, da Simon Weber, Nachwuchstalent des SK Buchen-Walldürn, nach einem sehr guten Partiebeginn nicht konzentriert genug weiterspielte, weshalb sich die Partie schnell zugunsten seines erfahrenen Gegners drehte.

Ein wenig überraschend und kurios kam es zum Ausgleich durch Reiner Bechtold, der gegen Hans-Christian Gaedke zwar eine ausgeglichene, allerdings offene Stellung auf dem Brett hatte, die für beide Seiten alle Chancen bereit hielt. Demzufolge bot der Walldürner ein Remis an, was sein Gegenüber nach einigen Minuten der Überlegung ablehnte. Mit seinem Zug übersah er jedoch eine simple Bauerngabel mit anschließendem Turmverlust, was ihn direkt zur Aufgabe der Partie bewegte.

Am Spitzenbrett musste sich Hans Leidecker mit dem starken Marius Maier messen, der sich mit den weißen Steinen eine vorteilhafte Stellung erspielte. Leidecker kämpfte sich Zug um Zug zurück in die Partie und profitierte dann von einem Fehler seines Gegners, der einen Figurenverlust zur Folge hatte. Der Dielheimer gab daraufhin resigniert auf.

Die nächste Partie endete an Brett 4, in der Bastian Röse das Remisangebot seines Kontrahenten in dem Glauben annahm, dass die Stellung nahezu ausgeglichen war. In der Nachanalyse stellte sich dann heraus, dass sein Vorteil deutlich größer war als von ihm zuvor eingeschätzt. Dennoch war die Situation für die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt recht komfortabel. An Brett 3 spielte sich Stefan Dosch mit jedem weiteren Zug zurück in die Partie, nachdem er zu Beginn einige Probleme hatte. Einer erfolgreichen Springergabel mit Qualitätsgewinn folgte ein Remisangebot, das ohne zu zögern angenommen wurde.

Nun fehlten den Gastgebern nur noch 1,5 Punkte aus den letzten drei laufenden Partien, um zu ihrer eigenen Überraschung direkt in der ersten Begegnung der Saison als Sieger hervorzugehen. Allerdings gelang es Markus Dosch nicht, seine nachteilige Stellung mit einer Bauernminorität im Turmendspiel in ein Remis zu retten, da sein Gegner sehr souverän und fehlerfrei spielte. Auch am nächsten Brett erging es den Walldürnern nicht besser, denn Bernhard Meixner, der lange Zeit eine gute Partie spielte, verlor nach Damenabtausch im Springerendspiel erst einen und später auch noch einen zweiten Bauern. Sein erfahrener Gegner hatte daraufhin keine Probleme mehr, den Vorteil in einen vollen Punkt umzumünzen und somit das Mannschaftsremis für den SC Dielheim zu sichern.

Der mögliche Ausgleich lag nun in den Händen von Joachim Münch an Brett 2, dessen Gegner schon nach 20 Zügen in akuter Zeitnot war. Er verschärfte die Partie mit einem Figurenopfer, woraufhin sein Kontrahent aufgrund seines geringen Zeitkontingents Probleme hatte, die korrekte Fortsetzung zu finden und sich in einer immer schlechter werdenden Situation befand. Beim Versuch, sich zu retten, überschritt er seine Bedenkzeit und verlor dadurch die Partie. br