Lokalsport

American Football Das Team aus Bad Mergentheim hat am Samstag in der Oberliga Baden-Württemberg die Neckar Hammers zu Gast

Wolfpack steht gehörig unter Zugzwang

Archivartikel

Zum dritten Heimspiel der aktuellen Oberligasaison erwartet das Bad Mergentheimer American-Football- Team Wolfpack am Samstag die Neckar Hammers, den Landesligameister von 2017. Und dabei stehen die Kurstädter fast schon mit dem Rücken zur Wand, mussten von den ersten vier Partien doch drei abgegeben werden.

Fünf Mal sind die beiden Teams bisher aufeinandergetroffen und dank der Meisterschaftssaison des Wolfpack in 2016 liegen die Taubertäler in diesem Vergleich mit drei Siegen bei zwei Niederlagen in Front. In der Saison 2018 mussten die Wölfe allerdings eine Heimniederlage hinnehmen, die letztlich die Chance für den bis dahin möglichen Relegationsplatz um den Aufstieg in die Regionalliga verbaute. Das schmerzt das Team noch heute und soll am Samstag wiedergutgemacht werden.

Auch die Schwarzwälder haben in der Saison 2019 bereits vier Spiele absolviert und alle vier mussten verloren gegeben werden. Daher steht das Team derzeit am Tabellenende. Ein wahrlich enttäuschender Start in die Saison, war doch zu Beginn erklärtes Ziel, die Meisterschaft zu erringen.

Schaut man sich allerdings die seitherigen Ergebnisse genauer an, so waren die Niederlagen fast ausnahmslos äußerst knapp. Gegen die Tabellenzweiten Badener Greifs zeigte das Scoreboard ein 0:3 und gegen den Tabellenführer Tübingen Red Knights ein 13:16. Das Touchdownverhältnis von 20:66 belegt darüber hinaus, dass die Schwaben mit einer der besten Defense-Reihen aufwarten können, allerdings in der Offense das klare Schlusslicht stellen. Bad Mergentheims Headcoach Lukas Grice ist also gewarnt. Denn auch sein Team tat sich zum Saisonstart noch schwer. Den zwei Heimspielniederlagen zu Beginn folgte zwar im ersten Auswärtsspiel bei den Fellbach Warriors ein überzeugender Sieg.

Doch nach der langen Spielpause - mit verursacht durch die Spielabsage der Hammers vor drei Wochen - kamen die Wölfe aus dem Tritt und mussten am vergangenen Sonntag in Karlsruhe die dritte Niederlage verschmerzen.

Tröstlich war allerdings, dass die Wolfpack-Offense unter dem neuen Quarterback Terrence Sharmy II mächtig in Fahrt kam und 28 Touchdownpunkte auf die Anzeigetafel bringen konnte.

Überhaupt erweist sich der Kampf um die vorderen Plätze in dieser Saison schon jetzt als spannend, denn kein Team ist zurzeit ohne Niederlage. Die Parallelspiele am Samstag zwischen den Tübingen Red Knights und den Freiburg Sacristians (beide mit einer Niederlage) sowie den Fellbach Warriors gegen die Badener Greifs (beide zuletzt mit überragenden Offense-Leistungen) versprechen, dass sich diese Spannung fortsetzt.

Wie gewohnt werden die Helfer des Wolfpack für das leibliche Wohl sorgen und die Spirit Wolf Girls, die Cheerleader des Wolfpack, werden die Stimmung kräftig anheizen. Für die Kleinen gibt es traditionell eine Hüpfburg, die es den Eltern erlaubt, sich voll auf das Spiel zu konzentrieren.

Das Vorprogramm beginnt bereits um 14.30 Uhr.