Main-Tauber

72-Stunden-Aktion Die Vorbereitungen für die fünfte Auflage vom 23. bis 26. Mai laufen auf Hochtouren / Gemeinnützige Projekte gesucht

15 Gruppen mit 300 Jugendlichen und Kindern sind dabei

Tauberbischofsheim.Tauberbischofsheim. Die Spannung steigt. Vom 23. bis 26. Mai steigt die fünfte Auflage der 72-Stunden-Aktion. In der Region laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Kürzlich war Anmeldeschluss. Jetzt ist klar: 15 Gruppen von Freudenberg bis Klepsau machen mit. Rund 300 Kinder und Jugendliche wollen in 72 Stunden die Welt ein bisschen besser machen.

„Mit so viel Zustimmung habe ich nicht gerechnet“, sagt Maxi Scheuermann. Die Dekanatsjugendreferentin steht an der Spitze einer Gruppe, die die Aktivitäten in der Region koordiniert. 15 Gruppen aus dem Dekanat Tauberbischofsheim haben sich angemeldet. Die Jugendliche verschiedener Gruppierungen aus Freudenberg und die „Kellerkinder“ aus Bestenheid stellen die nördlichsten Teilnehmer. In Tauberbischofsheim beteiligen sich die Ministranten von St. Martin und die KJG St. Bonifatius. Die KLJB Schönfeld, die Ministranten aus Werbach, die „Carawanse“ Dittwar und die Gruppe „Helping Hands“ aus Krensheim gehören auch dazu. Aus der Seelsorgeeinheit Lauda machen die Ministranten aus Königshofen, die KJG Gerlachsheim, die „Bälmer Minis“ und die Kolpingjugend Unterbalbach mit. Die Gruppe UPS aus Eubigheim sowie die Ministranten aus Boxberg/Ahorn und Klepsau vervollständigen das Teilnehmerfeld.

Für andere einsetzen

Als „besonders schön“ bezeichnet es Maxi Scheuermann, dass Gruppen aus dem ganzen Dekanat dabei sind. „So können viele neue Kontakte entstehen“, ist die Dekanatsjugendreferentin überzeugt. Sie sieht darin auch eine Chance, mit Jugendlichen in Kontakt zu kommen, die bislang keine Berührung mit dem Jugendbüro hatten.

Von dem Aktionswochenende verspricht Maxi Scheuermann sich einiges. „Die Aktion ist super, um als Gruppe Gemeinschaft zu erleben.“ Die Dekanatsjugendreferentin findet es auch toll, dass Jugendliche der Kirche ein Gesicht geben und Zeit aufwenden, um sich für andere einzusetzen. Wichtig sind ihrer Auffassung nach auch die Folgen der 72-Stunden-Aktion: „Die Teilnehmer erleben, dass sie etwas bewirken können.“ Eine Erfahrung, an die sie sich, so Scheuermanns Hoffnung, noch lange im Nachhinein erinnern werden.

Unterstützt wird sie von einem Koordinierungskreis. Die Zusammenarbeit klappt ihren Angaben zufolge ausgezeichnet. „Die Vorbereitungen laufen einwandfrei“, berichtet sie. Weil jeder seine Talente einbringe, sei eine optimale Teamarbeit möglich. Die Dekanatsjugendreferentin ist zuversichtlich, dass der Koordinierungskreis alle Aufgaben, die im Rahmen der Aktion auf ihn zukommen, erfüllen kann.

Mit dem Anmeldschluss ist die erste Phase der Vorbereitung vorbei. Mitglieder des Koordinierungskreises besuchen derzeit die einzelnen Gruppen.

„Es geht darum, einander kennenzulernen“, erklärt Maxi Scheuermann. Sie hat sich fest vorgenommen, auch vorbeizuschauen. „Ich will mich von der Motivation der Gruppen noch mehr anstecken lassen und fiebere der Aktion entgegen.“

Gesucht sind Projekte für die einzelnen Gruppen. Am Aktionswochenende sollen die Teilnehmer unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ eine gemeinnützige soziale, ökologische, interkulturelle oder politische Aufgabe realisieren. „Ein gutes 72-Stunden-Projekt fordert die Jugendlichen heraus, bringt Spaß und lässt sie neue Erfahrungen machen“, betont Scheuermann. feu