Main-Tauber

Verabschiedung Schönfelderin Maria Hellinger geht in den Ruhestand

40 Jahre im öffentlichen Dienst

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Nach ihrer Ausbildung beim Finanzamt Tauberbischofsheim wechselte die Schönfelderin Maria Hellinger zum damaligen Arbeitsamt und war dort unter anderem für die Bearbeitung von Kindergeld und Kurzarbeitergeld zuständig. Nach der Fachausbildung für den Mittleren Dienst qualifizierte sie sich im Laufe ihrer Beschäftigung für Tätigkeiten des gehobenen Dienstes und war viele Jahre als Arbeitsvermittlerin tätig. Nach der Umstrukturierung der Arbeitsagentur wechselte sie 2009 ins Jobcenter Main-Tauber und war dort zuletzt zuständig für die Belange und Vermittlung von Schwerbehinderten.

„Maria Hellinger ist eine „Macherin und Schafferin, die zu den Mitarbeitern zählt, die man eigentlich nicht gehen lassen möchte. Sie hat sich stetig weiterentwickelt, ist fachlich sehr versiert, flexibel und „brennt“ für ihre Aufgaben“, betont Hubert Hornung, Leiter des Jobcenters. So nahm sie auch eine Schlüsselposition bei dem erfolgreichen Projekt „Perspektive 50plus“ und der vom Europäischen Sozialfonds geförderten Maßnahme für Langzeitarbeitslose ein. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stand für Maria Hellinger immer „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dabei konnte sie das umfangreiche Wissen aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und den privaten Weiterbildungen im Rahmen der Suchtkrankenhilfe sehr gut einsetzen.

Über die Jahrzehnte hinweg konnte Maria Hellinger ein gut funktionierendes Netzwerk mit den Unternehmen, Sozialverbänden und Bildungsträgern aufbauen. Für ihre Kollegen war sie aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz und anpackenden Art eine geschätzte Ansprechpartnerin.

„Wenn langjährige Mitarbeiter gehen, entsteht immer eine große Lücke. Ihre Lücke wird schwer zu schließen sein“, so Karin Käppel, Leiterin der Arbeitsagentur Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim bei der Verabschiedung. aa