Main-Tauber

Kreistagswahl CDU nominierte die Kandidaten für den Wahlkreis VII / Für „solide Haushaltspolitik“ plädiert

Die Aufgaben werden nicht weniger

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Die CDU nominierte in Weikersheim ihre Kandidaten für die Kreistagswahl im Wahlkreis VII (Creglingen-Igersheim-Niederstetten-Weikersheim).

Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Weikersheim, Martin Heuwinkel, informierte die Teilnehmer darüber, dass der Stadtverband Weikersheim genau vor 50 Jahren gegründet worden sei und somit in diesem Jahr runden Geburtstag feiern könne.

Kreisvorsitzender Prof. Dr. Wolfgang ging zunächst auf die Bedeutung der Europawahl ein. In einer Zeit globaler Umbrüche und des schnellen Wandels sei es enorm wichtig, dass die CDU als die Europapartei darauf hinweise, dass trotz des Brexits viele Probleme nur durch die Kooperation der Mitgliedsstaaten zu lösen seien. Auch profitiere Deutschland wie kein anderes Land von der EU.

Beim Thema Kommunalwahl würdigte er das Engagement aller, die bisher in den Kommunalparlamenten und im Kreistag dafür Sorge getragen hätten, dass der Main-Tauber-Kreis prosperiere, was sich auch in der hohen Lebensqualität zeige. Reinhart lobte auch die „enormen Investitionen“ des Landkreises in die Bildungsstandorte und hob hierbei auch die Bedeutung der dualen Berufsbildung hervor. Die Stärke der Union als Volkspartei sei, so Wolfgang Reinhart, die starke Verankerung in den Kommunen. Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreistag, Manfred Schaffert, erwähnte in seinem Bericht zunächst, dass der Breitbandausbau im Main-Tauber-Kreis mit 97,5 Prozent weit fortgeschritten sei. Nun gehe es darum, die Haushalte, die noch nicht über ein schnelles Internet verfügen, schnellstmöglich an die Datenautobahn anzuschließen. Die Zukunft gehöre jedoch dem Glasfasernetz, wobei er bei dessen weiterem Ausbau bis zu den Häusern auf eine konzertierte Aktion von Bund, Ländern, Kreisen und Kommunen hoffe.

Bezüglich des Mobilfunks habe die CDU-Kreistagsfraktion einen Antrag eingebracht, dessen Kernforderungen der flächendeckende Ausbau der Mobilfunkversorgung innerhalb von zwei Jahren sowie die Einführung des nationalen Roamings seien. Für die kommende Legislaturperiode sieht es der Fraktionsvorsitzende im Kreistag als notwendig an, die Recyclinghöfe an die Erfordernisse der Zeit anzupassen. Aber auch der Personennahverkehr, die Stärkung der drei Berufsschulstandorte, Sicherstellung einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung und der Erhalt der Infrastruktur durch Ausgaben für Straßensanierung seien wichtige Schwerpunkte. Diese kreispolitischen Ziele sollten wie bisher auf der Grundlage einer soliden Haushaltspolitik realisiert werden, so Manfred Schaffert. Bei den Wahlen unter Leitung von Kreisgeschäftsführer Philipp Hess wurden von den Mitgliedern folgende Personen als CDU-Kandidaten für den Wahlkreis VII bestimmt: Margret Beck, Wolfgang Dornberger, Josef Gabel, Uwe Hehn, Albert Herrmann, Martin Heuwinkel, Heike Naber, Heinz Raubacher, Manfred Schaffert und Dr. Gerti Willfahrt.

Mit dem beruflichen und fachlichen Hintergrund dieser Personen sowie ihrer Erfahrung decke die CDU das breite Aufgabenfeld der Kreispolitik ab, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU. pm