Main-Tauber

Kreistagswahl Bei der Kreisdelegiertenkonferenz der Sozialdemokraten wurden die Kandidaten nominiert

Einsetzen für konstruktiv-kritische Politik

Main-Tauber-Kreis.Die SPD-Kreisdelegiertenkonferenz des Main-Tauber-Kreises traf sich zur Nominierung ihrer Kandidatinnen und Kandidaten für alle sieben Wahlkreise zur Kreistagswahl am 26. Mai.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Eric Bohnet hatte zusammen mit Regionalgeschäftsführer Bernd Safferling die Kreisdelegiertenkonferenz organisiert.

31 Prozent Frauenanteil

Die Listen und die Unterlagen für alle sieben Wahlkreise im Main-Tauber-Kreis waren von den jeweiligen Verantwortlichen gut vorbereitet und die von den einzelnen Ortsvereinen vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten sowie deren Reihenfolgen im Vorfeld vorbesprochen worden. Die Listen wurden gemäß der SPD-Statuten nach Möglichkeit abwechselnd durch Frauen und Männer besetzt. Der Anteil der Frauen beträgt insgesamt 31 Prozent.

55 Bewerber

Die Delegierten zeigten sich zufrieden damit, dass bis auf einen Wahlkreis auch die maximale Anzahl an Bewerberinnen und Bewerber für den Kreistag aufgestellt werden konnte. Insgesamt wollen sich 55 Kandidatinnen und Kandidaten für eine sozialdemokratische und konstruktiv-kritische Politik im Main-Tauber-Kreis engagieren.

Von den bisher acht SPD-Kreisrätinnen und -Kreisräten Jörg Aeckerle, Alfred Bauch, Renate Gassert, Thomas Kraft, Gernot Seitz, Ute Schindler-Neidlein, Tillmann Zeller und Dietmar Hofmann werden alle bis auf Renate Gassert wieder kandidieren und somit ihre teils langjährige Erfahrung in die Waagschale werfen.

Prominenteste Kandidaten sind – neben dem ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Thomas Kraft aus Wertheim – sicherlich die aktuelle Kreistagsfraktionsvorsitzende der SPD, Ute Schindler-Neidlein aus Creglingen sowie der neue Oberbürgermeister Markus Herrera-Torrez aus Wertheim.

Klimaschutz und ÖPNV

Inhaltlich will man sich zukünftig vor allem um eine ausgewogene Entwicklung aller Gemeinden, den Klimaschutz und den Öffentlichen Personennahverkehr, Investitionen in Bildung bei den Beruflichen Schulzentren, den Breitbandausbau in jedes Haus und Mobilfunk ohne Funklöcher kümmern.

Das soziale Netz müsse tragfähig sein für Menschen, die Unterstützung benötigen, wozu auch bezahlbare Wohnungen im Main-Tauber-Kreises gehörten, lautet der Anspruch.

Doch auch die kulturellen Angebote, wie zum Beispiel Kloster Bronnbach, gilt es zu erhalten und auszubauen.

Letztendlich dürfe man künftigen Generationen aber auch keine Schuldenberge hinterlassen und müsse deshalb auf die finanziellen Möglichkeiten achten. spd