Main-Tauber

Suchtberatung

Förderpraxis für agj geändert

Main-Tauber-Kreis.Auf Antrag des agj Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg, der in Tauberbischofsheim die Suchtberatung innehat, wurde die Förderpraxis des Landkreises für den agj geändert. Wurde bislang der Fehlbedarf bei den Personal- und den Sachkosten finanziert, wird es künftig eine Anteilsfinanzierung geben. Für die Jahre 2018 und 2019 liegt diese bei 60 Prozent, ab dem Jahr 2020 bei 66,67 Prozent. Für das kommende Jahr bedeutet das für den Kreis eine Mehrausgabe von 10 000 Euro.

Sozialdezernentin Elisabeth Krug betonte, dass die Suchtberatung eine Pflichtaufgabe des Kreises und somit zwingend erforderlich sei. Dr. Urban Lanig (CDU) unterstrich die wichtige Aufgabe dieser Einrichtung in seinem Statement und wies auf die Zunahme nicht stoffgebundener Süchte, wie Internet-, Spiel-, Arbeits- oder Sexsucht hin.

Der Ausschuss billigte die neue Förderpraxis einstimmig. hvb